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vom 17.01.2017, aktuelle Version,

Rupert Ruttmann

Rupert Ruttmann (* 25. Juli 1906 in Peilstein im Mühlviertel; † 25. Mai 1987) war ein österreichischer Pädagoge, Mundartdichter und Heimatforscher.

Leben und Wirken

Ruttmann besuchte die Bürgerschule und die Lehrerbildungsanstalt in Freistadt und unterrichtete in Bad Zell, Bach bei Schwanenstadt, Freistadt, St. Oswald bei Freistadt, Liebenau, Sipbachzell und Sigharting. Er war Mitglied der Innviertler Künstlergilde.

Sein im Oberösterreichischen Landesarchiv aufbewahrter Nachlass umfasst Häuserchroniken von Sigharting, Diersbach und Enzenkirchen, Innviertler Sippentafeln, Stammbäume von Musikern, Dichtern, Mühlviertler Stammbäume und Stammbäume von Badern und Wundärzten. Sein Namensregister der Pfarrmatriken von Diersbach, Sigharting und Enzenkirchen ist für Familienforscher von Interesse.[1]

Schriften (Auswahl)

In seiner Freizeit publizierte er rund 50 heimatkundliche Abhandlungen, sammelte etwa 300 Sagen aus den Bezirken Freistadt und Schärding und wirkte an den heimatkundlichen Lesebüchern dieser Bezirke mit. 1989 wurde das von ihm verfasste Heimatbuch von Sigharting veröffentlicht:[2]

  • Heimatbuch Sigharting, Verlag Moserbauer, Mattighofen 1989
  • Die Pfarrkirche und ehemalige Schlosskapelle zum heiligen Pankratius in Sigharting, in: Oberösterreichische Heimatblätter, Jg. 19 (1965). Heft 3/4, S 67–80,PDF
  • D´Herzsoatn, Gedichte in der Mundart des oberösterreichischen Mühlviertel, Wels, 1960
  • Sterndln und Strumpfn, Gedichte in oberösterreichischer Mundart (Unteres Innviertel), Wels, 1971

Einzelnachweise

  1. Nachlass Rupert Ruttmann, detaillierte Auflistung als PDF
  2. Literatur zu Ruttmann Rupert, in: Bibliografie zur oberösterreichischen Geschichte, in: Webpräsenz forum oö geschichte