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vom 18.10.2019, aktuelle Version,

Südtiroler Wirtschaftszeitung

Südtiroler Wirtschaftszeitung
Beschreibung Wochenblatt für Wirtschaft und Politik
Verlag Neuer Südtiroler Wirtschaftsverlag GmbH
Erstausgabe 1919
Erscheinungsweise wöchentlich / freitags
Verbreitete Auflage 4.500 Exemplare
Chefredakteur Christian Pfeifer
Weblink swz.it

Die Südtiroler Wirtschaftszeitung ist eine deutschsprachige Wochenzeitung, die in der italienischen Provinz Südtirol erscheint.

Allgemein

Die 1919 gegründete Südtiroler Wirtschaftszeitung (Kürzel: SWZ) erscheint als „Wochenblatt für Wirtschaft und Politik“ jeden Freitag in einer Auflage von durchschnittlich knapp 4.500 Stück. Die SWZ wird vorwiegend im Abonnement bezogen und zwar von Wirtschaftstreibenden aller Sparten, Freiberuflern und Managern sowie leitenden Mitarbeitern. Die SWZ lebt ohne finanzielle Beiträge von Seiten der öffentlichen Hand und wird vor allem wegen ihrer Unabhängigkeit, Ausgewogenheit, ihrer Analysen und kritischen Kommentare geschätzt.

Herausgeber bzw. Eigentümer

Als Herausgeber zeichnet seit rund 40 Jahren die „Neuer Südtiroler Wirtschaftsverlag GmbH“. Diese Gesellschaft hat knapp über 100 Anteilseigner, zum Teil Firmen aller Sparten (der Großteil sind Industrie- und Handelsunternehmen), zum Teil Privatpersonen. Räumlich sind die Gesellschafter auf ganz Südtirol verteilt – von Innichen bis in den Vinschgau, vom Eisacktal bis ins Unterland.

Das Gesellschaftskapital war von Beginn an breit gestreut, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Der Gesellschafter mit dem größten Anteil hält zirka fünf Prozent, die meisten haben einen halben, einen oder 1,5 Prozent-Anteil. Die SWZ versteht sich als unabhängig von Verbänden, und es gibt keine Gesellschafter und keine Branche, die aufgrund ihrer Beteiligung einen bestimmenden Einfluss hätten. Die Gesellschafter wählen alle drei Jahre einen Verwaltungsrat, der aus seiner Mitte den Präsidenten bestimmt. Das derzeitige Führungsgremium setzt sich zusammen aus Franz Staffler (Präsident), Nikolaus Tribus (Vizepräsident), Robert Weißensteiner, Magdalena Amonn, Werner Gramm, Evelyn Kirchmaier und Stefan Rubner.

Die SWZ finanziert sich selbst durch Erlöse aus dem Abo- und Inseratenverkauf. Sie erhält keine regelmäßigen finanziellen Zuschüsse, weder von einem Verband noch vom Staat oder vom Land Südtirol, sondern finanziert sich selbst über ihre Leser und Inserenten.

Geschichte

Titelblatt der Industrie- und Handels-Zeitung, Ausgabe vom 2. September 1928

Die Südtiroler Wirtschaftszeitung wurde 1919 unter dem Namen „Industrie- und Handels-Zeitung“ gegründet und verstand sich als „Wochenschrift für Industrie, Handel und Gewerbe, Vereinsorgan des Gewerbegenossenschaftsverbandes und anderer kaufmännischer und gewerblicher Organisationen des Landes“. Die Abspaltung Südtirols von Tirol hatte die gewerblichen Unternehmen nämlich abgeschnitten von den nördlich des Brenners erscheinenden Fachblättern, sodass eine Zeitung ins Leben gerufen wurde, die speziell Südtiroler Themen aufgriff, zumal das Land jetzt ja zu Italien gehörte und hier italienische Gesetze und Rahmenbedingungen galten. Als Schriftleiter fungierte Alois Santifaller. Das Blatt wurde bei Ferrari-Auer in Bozen gedruckt.

Wie andere deutschsprachige Publikationen wurde die Zeitung in der faschistischen Ära verfolgt und musste 1935 ihr Erscheinen auf Geheiß der Behörden einstellen. Am 5. Dezember 1945 erschien sie wieder, jetzt unter dem Namen „Südtiroler Wirtschaftszeitung – Wochenschrift für Handel, Gewerbe, Landwirtschaft und Genossenschaftswesen“.