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vom 15.06.2017, aktuelle Version,

SC Pinkafeld

SCP
Basisdaten
Name SC Herz Pinkafeld
Sitz Pinkafeld
Gründung 1912
Präsident Karl Hirt
Website www.scpinkafeld.at
Erste Mannschaft
Trainer Thomas Pratl
Stadion Adeg-Meisterfrost Arena
Plätze 500 Sitzplätze, 1000 Stehplätze
Liga Landesliga Burgenland
2016/17 10. Platz
Heim
Auswärts
Fußballstadion des SC Pinkafeld, Burgenland
Eingangsbereich
Alte Kabinen

Der SC Herz Pinkafeld ist ein österreichischer Fußballverein aus der burgenländischen Stadt Pinkafeld. Er spielt seit der Saison 2013/2014 in der burgenländischen Landesliga, der vierthöchsten Spielklasse in Österreich.

Historisches

Der SC Pinkafeld wurde unter Präsident Franz Ulreich im Jahre 1912 gegründet. Unter dem Patronat der Firma Hutter & Schrantz feierte der Klub seiner ersten großen Erfolge und konnte von 1930/31 bis 1936/37 insgesamt sechs Mal burgenländischer Landesmeistertitel an die Pinka holen und sich damit insgesamt fünf Mal für die österreichische Amateurmeisterschaft qualifizieren. 1935/36 kam der Klub hierbei bis ins Halbfinale, wo er am späteren Sieger 1. Wiener Neustädter SC scheiterte.

1949 wurde der SC Pinkafeld Gründungsmitglied der ersten burgenländischen Ligameisterschaft und konnte sich 1960 als Meister dieser Liga für die professionelle Regionalliga Ost qualifizieren, die damals die zweite Spielstufe in Österreich darstellte. Der SC Pinkafeld hielt sich zunächst vier Jahre in der Zweitklassigkeit, dem Abstieg 1963/64 folgte der sofortige Wiederaufstieg 1965. Dem Aufstieg folgte der erneute Abstieg 1965/66; zwar konnte dieser wiederum mit dem Gewinn der burgenländischen Landesliga abgefangen werden, mit einem weiteren Abstieg 1967/68 endete allerdings die erfolgreiche Zeit des SC Pinkafeld.

Sein erstes Tor für den österreichischen Fußballrekordmeister SK Rapid Wien erzielte einer der populärsten Fußballspieler Österreichs des 20. Jahrhunderts gegen den SC Pinkafeld – nämlich Hans Krankl am 4. Oktober 1970 in einem Freundschaftsspiel gegen den Pinkafelder Fußballklub.

In den 1970er und 1980er Jahren war der SC Pinkafeld sowohl in der Regionalliga Ost als auch in der Landesliga zu finden. In den 1990er Jahren spielte der Verein fast zehn Jahre in der 2. Liga Süd, ehe im Jahre 2000 der Aufstieg in die Landesliga gefeiert werden konnte. 2003 stieg der Verein jedoch wieder in die 2. Liga Süd ab.

Im Jahre 2012 feierte der SC Pinkafeld sein 100-jähriges Gründungsjubiläum in Form einer Ausstellung im Stadtmuseum Pinkafeld, einem Dreitagesfest sowie mit der Enthüllung einer Statue, die an dieses Jubiläum erinnern soll.[1] Als Taufpate der Statue fungierte Carsten Jancker.[2]

Im Jahr 2013 wurde der Meistertitel in der 2. Liga Süd und somit der Wiederaufstieg in die Burgenland-Liga erreicht.

Erfolge

Teilnahme an Meisterschaften in höheren Ligen

Meistertitel

  • 10 x Burgenländischer Meister: 1931, 1932, 1934, 1935, 1936, 1937, 1960, 1965, 1967, 1987
  • 3 x Meister der 2. Liga Süd: 1972, 2000, 2013[3]
Stefan Rakowitz
Dario Tadic

Cup-Erfolge

  • BFV-Cupsieger 1999
  • Teilnahme am ÖFB-Cup 2012/13:
    • Startberechtigung aufgrund eines dritten Platzes im BFV-Cup 2012/13
    • 1.Runde ÖFB-Cup: Sieg gegen den Regionalliga West-Verein TSV Neumarkt mit 4:2 (1:1) n.V.
    • 2.Runde ÖFB-Cup: Niederlage gegen den Bundesliga-Verein WAC mit 1:4 vor 1200 Zusehern. Das Ehrentor gegen den Bundesligaverein schoss Marc Kerschbaumer. Trainer des WAC war der Burgenländer Dietmar Kühbauer.[4]

Persönlichkeiten

Bekannte Spieler

Einzelnachweise

  1. Webseite des Stadtmuseums Pinkafeld, abgerufen am 3. August 2013
  2. Bericht über die geplanten Feierlichkeiten anlässlich der 100-Jahrfeier auf meinbezirk.at, abgerufen am 11. Oktober 2013
  3. Meisterportrait des SC Pinkafeld auf fanreport.at, abgerufen am 11. Oktober 2013
  4. Bericht vom Cupspiel gegen den WAC in der Kleinen Zeitung vom 25. September 2013, abgerufen am 11. Oktober 2013
  5. Johann Koschischek, Webseite regiowiki.at, Webseite abgerufen am 14. März 2015
  6. Wilhelm Kainrath, Webseite regiowiki.at, Webseite abgerufen am 15. März 2015
  7. Herbert Oberrisser, Webseite regiowiki.at, Webseite abgerufen am 17. März 2015