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vom 12.03.2020, aktuelle Version,

Sachsenklemme

Die Sachsenklemme ist eine historische Örtlichkeit im sogenannten „Sack“ zwischen Grasstein und Mittewald im Wipptal in der Gemeinde Franzensfeste (Südtirol).

Während des Fünften Koalitionskrieges rückte während des Tiroler Freiheitskampfes am 4. und 5. August 1809 General Lefebvre mit seinen Truppen in Richtung Süden durch das Eisacktal vor. In der Nähe von Franzensfeste wurde der Verband von 500 Tiroler Schützen unter Peter Mayr in der Eisackschlucht aufgerieben, der später nach dem Ereignis benannten Sachsenklemme. Der Name ergab sich, da sich im Verband des Generals auch ein größeres Kontingent sächsischer und thüringischer Truppen befand, die die Hauptlast des Kampfes trugen.

Im Gefecht an der Sachsenklemme erwarb der bayerische Artillerieoffizier Alois von Hornberger (1779–1845) am 5. August 1809, infolge persönlicher Tapferkeit, den Militär-Max-Joseph-Orden und wurde geadelt.[1]

In der Sachsenklemme bestand früher ein Granit-Steinbruch (Stötter).[2]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Joseph von Mussinan: Geschichte der französischen Kriege in Deutschland. Band 4, Sulzbach, 1829, S. 331; Scan aus der Quelle
  2. Franz Rucker, Franz Zangerl: Der Heimatboden: die Geologie in der Heimatkunde von Tirol. Innsbruck: Ditterich 1940, S. 99.