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vom 26.04.2018, aktuelle Version,

SalzburgMilch

SalzburgMilch
Rechtsform GmbH
Gründung 1. Juli 2013
Sitz Stadt Salzburg
Leitung Geschäftsführer Christian Leeb und Andreas Gasteiger
Mitarbeiter 295
Umsatz 190,6 Mio. Euro
Branche Milchverarbeitung
Website www.milch.com
Stand: 2016

SalzburgMilch ist die größte Molkerei Salzburgs und die drittgrößte[1] Österreichs. Mit 58,35 % ist sie mehrheitlich im Besitz von drei Genossenschaften: dem Milchhof Salzburg (31 %), der Tauernmilch (12,35 %) und des Käsehofs (15 %). Die übrigen 41,65 % werden von der bayerischen Molkerei Meggle in Wasserburg am Inn gehalten.[2]

Sitz der SalzburgMilch ist in der Stadt Salzburg, ein weiteres Werk gibt es seit 2014 in Lamprechtshausen.

Geschichte

SalzburgMilch wurde am 1. Juli 2013 anlässlich der Fusion von Alpenmilch Salzburg und Käsehof gegründet. Die Käsehof GmbH wurde als übertragende Gesellschaft in die Alpenmilch Salzburg Ges.m.b.H. als aufnehmende Gesellschaft verschmolzen. Gleichzeitig wurde die Alpenmilch Salzburg Ges.m.b.H. auf SalzburgMilch GmbH umfirmiert. Es handelte sich dabei um eine Gesamtrechtsnachfolge; das bedeutet, dass alle Verträge automatisch auf die neue Gesellschaft übergingen.[3] Seit 2013 werden die Produkte von den Vorgängermarken auf SalzburgMilch umgestellt.[4]

2014 wurde die neue Käserei der SalzburgMilch in Betrieb genommen. Auf einer bebauten Fläche von 20 000 m² können hier bis zu fünf verschiedene Milchsorten verarbeitet und bis zu 15 000 Tonnen Käse im Jahr produziert, gereift und gelagert werden. Dabei gibt es während des gesamten Produktionsprozesses eine durchgängige Chargen-Trennung und Rückverfolgbarkeit. Gleichzeitig spielt aber auch Tradition eine wichtige Rolle: so werden für die Käseproduktion Kupfer-Fertiger verwendet und z. B. die Heumilch-Spezialitäten „Original Bergkäse“ oder „Salzburger Emmentaler“ wie früher aus Rohmilch gekäst. Die hohen Qualitätsstandards in der Käserei der SalzburgMilch wurden bereits wenige Monate nach Inbetriebnahme durch den Käsekaiser 2015 für den Original Almkönig offiziell bestätigt.[5][6][7]

Im Juni 2017 präsentierte Salzburg das einzigartige Tiergesundheitskonzept mit strikten Vorgaben im Hinblick auf die Tierhaltung, einem regelmäßigen Gesundheits-Check für die Tiere und einem eigenen, externen Tiergesundheitsbeirat, der sich aus Veterinärmedizinern, Vertretern der Universität für Bodenkultur in Wien, des WWF Österreich, der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein und des Vereins Land schafft Leben und der Milchbauern zusammensetzt.[8][9]

Einen Schritt weiter ging die SalzburgMilch beim Konzept „Reine Lungau – Milch aus dem Biosphärenpark“. Zusätzlich zu den strengen Tiergesundheitsrichtlinien gilt es hier, mit dem Vorhandenen der Region auszukommen. Teilnehmende Biobauern bauen auf über 1.000 m Seehöhe ihr eigenes Getreide an und füttern die Kühe nur mit Grünfutter und Getreide aus dem Lungau. Es werden keine Futtermittel von außerhalb des Lungaus zugekauft.[10][11][12]

Produktion

Firmenstandorte der SalzburgMilch GmbH sind die Zentrale in Salzburg und das Werk 2 in Lamprechtshausen, wobei die Produktion der Milchprodukte folgendermaßen aufgeteilt ist:

  • Stadt Salzburg: Produktion Weiße und Bunte Linie, Frischkäse
  • Lamprechtshausen: Produktion Hart- und Schnittkäse

Das Werk in Lamprechtshausen wurde als „Käsekompetenz-Center“ von 2013 bis 2014 errichtet. Auf einer bebauten Fläche von 20.000 m² können dort bis zu fünf verschiedene Milchsorten verarbeitet und bis zu 15.000 Tonnen Käse im Jahr produziert und gelagert werden. Für die Käseproduktion werden Kupfer-Fertiger verwendet und z. B. die Heumilch-Spezialitäten Original Bergkäse oder Salzburger Emmentaler wie früher aus Rohmilch gekäst. Die hohen Qualitätsstandards im Werk 2 der SalzburgMilch wurden bereits wenige Monate nach Inbetriebnahme durch den Käsekaiser 2015 für den Original Almkönig offiziell bestätigt.[13]

Die angelieferte Milch stammt ausschließlich aus kleinstruktierten Bauernhöfen mit einer durchschnittlichen Anzahl von 16 Milchkühen. Bei der Bewertung der Bauern wird eng mit der Universität für Bodenkultur in Wien zusammengearbeitet.[14]

Literatur

  • Raiffeisenzeitung, Sonderbeilage „Milch“ vom 29. Mai 2013

Einzelnachweise

  1. salzburg.com
  2. Facts und Team Website der SalzburgMilch. Abgerufen am 2. Dezember 2015.
  3. "Geschichte" milch.com Website der SalzburgMilch. Abgerufen am 2. Dezember 2015.
  4. milch.com
  5. milch.com
  6. meinbezirk.at
  7. amainfo.at
  8. milch.com
  9. milch.com
  10. reine-lungau.at
  11. milch.com
  12. raumberg-gumpenstein.at
  13. Unternehmensinfo – Website der SalzburgMilch. Abgerufen am 2. Dezember 2015.
  14. SalzburgMilch: Neue Markenstrategie mit Tierschutz auf ORF vom 30. Mai 2017.