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vom 03.01.2018, aktuelle Version,

Salzburger Bildungswerk

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Das Salzburger Bildungswerk ist ein Verein der Erwachsenenbildung im Bundesland Salzburg. Träger ist das Land Salzburg. Das Salzburger Bildungswerk hat seinen Sitz in der Stadt Salzburg und erstreckt seine Tätigkeit auf Land und Stadt Salzburg sowie bei grenzüberschreitenden Kooperationen mit ähnlichen Einrichtungen auf Österreich und das Ausland. Das Salzburger Bildungswerk ist eine überparteiliche und überkonfessionelle Einrichtung der Erwachsenenbildung. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Bundesabgabenordnung, die Tätigkeit ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Das Salzburger Bildungswerk ist Mitglied des Dachverbandes „Ring Österreichischer Bildungswerke“.

Aufgaben und Angebote

Das Salzburger Bildungswerk ist in rund 115 Gemeinden des Bundeslandes Salzburg mit einem örtlichen Bildungswerk vertreten. Ein örtliches Bildungswerk, bestehend aus Bildungswerkleiter, Bürgermeister und ehrenamtlichen Mitarbeitern, plant und entwickelt autonom niederschwellige Bildungs- und Kulturprogramme für seine jeweilige Gemeinde. Themenschwerpunkte sind Elternbildung, Frauenbildung, Seniorenbildung, Politische Bildung, Gemeinde- und Regionalentwicklung, Internationale Solidarität, Gesellschaft und Kultur, Ökonomie und Ökologie, Gesundheitsthemen sowie Orts-, Regional- und Landesgeschichte.

Jährlich werden die mehr als 1.000 Angebote von rund 90.000 Teilnehmern genutzt. Das Salzburger Bildungswerk will Menschen dazu anregen, Fragen zu stellen, Probleme zu erkennen und an deren Lösung im Sinne der Gemeinschaft aktiv mitzuarbeiten.

Das Salzburger Bildungswerk wird von Richard Breschar geleitet. Dem Verein steht ein Kuratorium mit Martina Berthold als Präsidentin an der Spitze vor.

Inhaltliche Schwerpunkte

Neben der Aus- und Weiterbildung von freiwillig Tätigen/Ehrenamtlichen, zahlreichen Lehrgängen, Seminaren, Exkursionen, Workshops, Vorträgen, Ausstellungen und kulturellen Veranstaltungen bietet die Direktion des Salzburger Bildungswerkes örtlichen Bildungswerken vor allem Beratung und Service.

Folgende Schwerpunkte werden gesetzt:

  • Bewusste Lebensgestaltung
  • Eltern-, Frauen- und Seniorenbildung
  • Europafragen und Entwicklungspolitik
  • Gemeindeentwicklung
  • Gesundheit und Gesundheitsvorsorge
  • Politische und soziale Bildung
  • Kulturelle und musische Bildung
  • Orts-, Regional-, Landesgeschichte
  • Ökologie und Naturschutz
  • Wirtschaft und Gesellschaft

Schwerpunkt Bildungswoche (Bildungswerkstatt)

Salzburg ist das Land der Bildungswochen. Jährlich werden 10 bis 15 davon mit beachtlichem Erfolg durchgeführt. Bildungswochen bilden einen „Klassiker“ im Angebot des Salzburger Bildungswerkes. Die Bildungswoche ist in ein mittelfristiges Projekt – die Bildungswerkstatt – eingebettet. Das ergibt ein anspruchsvolles pädagogisches, inhaltliches und organisatorisches Gefüge. In der etwa einjährigen Vorbereitungszeit wird die intensive Einbeziehung möglichst vieler Gruppen und Kräfte in der Gemeinde angestrebt. Der Bildungswerkstatt kommt mindestens gleiches Gewicht zu, wie der Phase der „sichtbaren“ Durchführung der Woche. Die Bildungswerkstatt und das häufig sehr dichte Angebot während der Woche machen das Projekt zu einem Ereignis für die gesamte Bevölkerung einer Gemeinde.

Geschichte

Das Salzburger Bildungswerk wurde am 13. September 1956 gegründet. 1961 fand die erste Bildungswoche in Goldegg statt; 1976 und 1985 folgten die Meilensteine 200. bzw. 500. Bildungswoche im Land Salzburg.

1964 startete die Reihe der „Salzburger Singwochen“. 1980 wurde der Museumsführer „Heimatmuseen im Land Salzburg“ verlegt, 1986 eine überarbeitete und erweiterte Auflage des „Schulhandbuches für Elternvertreter“. 1992 wurde die „Schule der Dorf- und Stadterneuerung“ dem Salzburger Bildungswerk angeschlossen, die 2003 in „Gemeindeentwicklung Salzburg“ umbenannt wurde. 2002 gab das Salzburger Bildungswerk die Mundartanthologie „Salzburger Dialektmosaik“ heraus. 2011 feierte das Salzburger Bildungswerk bereits 50 Jahre Bildungswochen.