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vom 28.04.2018, aktuelle Version,

Sankt Aegidi

St. Aegidi
Wappen Österreichkarte
Wappen von St. Aegidi
Sankt Aegidi (Österreich)
Sankt Aegidi
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Schärding
Kfz-Kennzeichen: SD
Fläche: 28,64 km²
Koordinaten: 48° 29′ N, 13° 44′ O
Höhe: 599 m ü. A.
Einwohner: 1.571 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 55 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4725
Vorwahl: 07717
Gemeindekennziffer: 4 14 17
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
St. Aegidi 10
4725 St. Aegidi
Website: www.st-aegidi.at
Politik
Bürgermeister: Eduard Paminger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
10
6
3
10  6  3 
Insgesamt 19 Sitze

Lage der Gemeinde St. Aegidi im Bezirk Schärding
AltschwendtAndorfBrunnenthal (Oberösterreich)DiersbachDorf an der PramEggerdingEngelhartszellEnzenkirchenEsternbergFreinbergKopfing im InnkreisMayrhofMünzkirchenRaabRainbach im InnkreisRiedauSankt AegidiSt. Florian am InnSt. Marienkirchen bei SchärdingSt. RomanSt. WillibaldSchardenbergSchärdingSighartingSubenTaufkirchen an der PramVichtensteinWaldkirchen am WesenWernstein am InnZell an der PramOberösterreich Lage der Gemeinde Sankt Aegidi im Bezirk Schärding (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Blick Richtung Ortszentrum der Gemeinde St. Aegidi aus südlicher Richtung.
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

St. Aegidi ist eine Gemeinde im westlichen Oberösterreich mit 1571 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Sie gehört zum Bezirk Schärding im Innviertel und liegt im Gerichtsbezirk Schärding.

Geografie

St. Aegidi liegt auf 599 m Höhe am Ostrand des Sauwaldes. Der Ort auf einer welligen Hochfläche ist nur 1 km Luftlinie von der Donau entfernt, aber 320 Höhenmeter über dem Strom. Die Ausdehnung des Gemeindegebiets beträgt von Nord nach Süd 7,1 km, von West nach Ost 7,9 km. Die Gesamtfläche beträgt 28,6 km², 36,7 % der Fläche sind bewaldet, 58,4 % der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 37 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Adelsgrub (11)
  • Au (40)
  • Breitenau (20)
  • Dorf (45)
  • Dornedt (8)
  • Eben (23)
  • Edern (71)
  • Flenkental (49)
  • Fraunhof (12)
  • Grafendorf (20)
  • Grübl (14)
  • Gschwendt (58)
  • Hackendorf (79)
  • Henndorf (20)
  • Höllau (67)
  • Innerleiten (17)
  • Kößlau (58)
  • Lehen (78)
  • Maierhof (33)
  • Mittelbach (11)
  • Mühlbach (18)
  • Oberleiten (39)
  • Panholz (24)
  • Prünst (19)
  • Reisedt (52)
  • Reiting (42)
  • Sagedt (16)
  • Schauern (53)
  • St. Aegidi (266)
  • Steinedt (52)
  • Straß (7)
  • Tullern (59)
  • Voglgrub (24)
  • Walleiten (59)
  • Wallern (48)
  • Witzenedt (53)
  • Zimmerleiten (39)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Hackendorf, St. Aegidi und Schauern.

Wappen

Blasonierung: Von Rot und Silber im Kurvenschnitt schräglinks geteilt; oben ein silberner, wachsender Abtsstab, unten ein roter Wolfsrumpf. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Rot.

Das Gemeindewappen wurde 1994 von der oberösterreichischen Landesregierung verliehen. Der Abtsstab steht für den heiligen Ägidius, den Pfarrpatron und Namensgeber des Ortes, er erinnert aber auch an die bis 1788 bestehende kirchliche Zugehörigkeit zum Stift Engelszell. Der Passauer Wolf symbolisiert die ehemalige Grundherrschaft des Hochstiftes Passau, an die heute noch Grenzsteine mit dessen Wappen erinnern.[2]

Geschichte

1294 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von St. Aegidi. St. Aegidi war im Mittelalter Teil Österreichs ob der Enns. Im Gemeindegebiet befindet sich auch die Burgruine Harchheim, die Mitte des 16. Jahrhunderts zugunsten der St. Pankratiuskirche abgetragen wurde.

1810 bis 1816 gab es eine kurze Zugehörigkeit zum Königreich Bayern.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Zum 700-Jahre-Jubiläum 1994 wurde von der oö. Landesregierung mit Beschluss vom 18. April 1994 das Recht zur Führung eines Gemeindewappens verliehen.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1592 Einwohner, 2001 dann 1644 Einwohner.

Politik

Der Gemeinderat mit 19 Sitzen hat mit der Wahl 2015 folgende Verteilung: 10 ÖVP, 6 FPÖ, 3 SPÖ.

Bürgermeister
  • seit 1997 Eduard Paminger (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  Commons: Sankt Aegidi  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 9. (letzter) Nachtrag 1992-1996. In: Oberösterreichische Heimatblätter, Heft 3, 1996, S. 248, online (PDF; 2.7 MB) auf ooegeschichte.at