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vom 24.01.2022, aktuelle Version,

Schöpfl-Schutzhaus

Schöpfl-Schutzhaus
ÖTK-Schutzhütte
Südostansicht des Schutzhauses (2016)

Südostansicht des Schutzhauses (2016)

Lage unterhalb des Schöpfl-Gipfels; Niederösterreich
Gebirgsgruppe Wienerwald
Geographische Lage: 48° 5′ 18,8″ N, 15° 54′ 55,8″ O
Höhenlage 870 m ü. A.
Schöpfl-Schutzhaus (Niederösterreich)
Besitzer Sektion Wienerwald des ÖTK
Bautyp Schutzhütte
Übliche Öffnungszeiten Ganzjährig geöffnet
(Ruhetag Montag, außer an Feiertagen)
Beherbergung 4 Betten, 30 Lager
Winterraum 2 Betten, Heizungdep1
Weblink Schöpfl-Schutzhaus
Hüttenverzeichnis ÖTK DAV

Das Schöpfl-Schutzhaus ist eine Schutzhütte der Sektion Wienerwald des Österreichischen Touristenklubs (ÖTK). Es liegt am Schöpfl, dem höchsten Berg des Wienerwaldes in Niederösterreich. Es ist ein Stützpunkt für Wanderer auf dem Voralpen-Weitwanderweg.

Lage

Das Schöpfl-Schutzhaus liegt auf 870 m ü. A. knapp unterhalb des Schöpflgipfels im Wienerwald und in der Nähe der 1898 errichteten Matraswarte. Es gehört zu den beliebten Ausflugszielen im Wienerwald, da es für Tageswanderer bequem zu erreichen ist.

Geschichtliches

Bereits am 12. August 1906 wurde auf dem höchsten Berg des Wienerwaldes ein hölzernes Schutzhaus eingeweiht und später nach dem damaligen Obmann der Sektion Touristenklub Wienerwald Franz Krebs benannt. Nach einer Erweiterung im Jahr 1911 brannte das Schutzhaus im November 1920 ab. Ein steinerner Nachfolgebau wurde am 16. September 1923 eingeweiht und im Zuge des Zweiten Weltkrieges im April 1945 durch Artilleriebeschuss zerstört. Nach dem Krieg erfolgte eine Neuerrichtung aus Barackenteilen und am 16. Oktober 1949 eröffnet. Das jetzige wurde ab 1997 errichtet und mit dem 100-jährigen Jubiläum der nahegelegenen Matraswarte am 11. Oktober 1998 feierlich eröffnet.

Schon in den „Urzeiten“ lobten die Reiseschriftsteller die Aussicht vom Schöpfl, dem höchsten Berg im Wienerwald. Von der Matraswarte auf dem Gipfel schaut man bis zu den Erhebungen des Waldviertels, zu Ötscher, Schneeberg und ins Donautal. In einem von Kronprinz Rudolf herausgegebenen Band über die Monarchie wird der Schöpfl als besonderer Aussichtsberg gepriesen. Knapp unterhalb steht ein gemütliches, neues Schutzhaus, es ist das vierte seiner Art auf dem „Schopf“ des Wienerwaldes, der schon in der Literatur der alten Griechen und Römer als „Waldgebirge“ erwähnt ist und offensichtlich schon im Altertum bestiegen wurde.

Aufstieg

Touren

Es gibt zahllose Möglichkeiten zu mehrtägigen Wandertouren durch den gesamten Wienerwald.

Übergänge zu anderen Hütten

  • Falkensteinerhütte 40 Höhenmeter Aufstieg, 310 Höhenmeter Abstieg, 6 km, 1 Stunde
  • Gföhlberghütte 300 Höhenmeter Aufstieg, 350 Höhenmeter Abstieg, 9 km, 2½ Stunden
  • Johann-Enzinger-Haus 490 Höhenmeter Aufstieg, 700 Höhenmeter Abstieg, 15 km, 4 Stunden

Siehe auch

Commons: Schöpfl-Schutzhaus  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Positionskarte von Niederösterreich Quadratische Plattkarte. Geographische Begrenzung der Karte: N: 49.02796° N S: 47.38301° N W: 14.44565° O O: 17.07430° O Own work, based on Austria Lower Austria location map.svg SRTM30 v.2 data Tschubby
CC BY-SA 3.0
Datei:Austria Lower Austria topographic location map.png
Südansicht des Schöpfl-Schutzhauses auf dem Schöpfl in der niederösterreichischen Gemeinde Brand-Laaben und unmittelbar neben den Gemeindegrenzen von Altenmarkt an der Triesting sowie Klausen-Leopoldsdorf . Bereits am 12. Aug.1906 wurde auf dem höchsten Berg des Wienerwaldes ein hölzernes Schutzhaus eingeweiht und später (?) nach dem damaligen Obmann des Touristenklubs Wienerwald Franz Krebs benannt. Nach einer Erweiterung im Jahr 1911 brannte das Schutzhaus im Nov. 1920 ab. Ein steinerner Nachfolgebau wurde am 16. Sep. 1923 eingeweiht und im April 1945 durch Artilleriebeschuss zerstört. Nach dem Krieg erfolgte eine Neuerrichtung aus Barackenteilen und am 16. Okt.1949 eröffnet. Das jetzige wurde ab 1997 errichtet und mit dem 100-jährigen Jubiläum der nahegelegenen Matras-Warte am 11. Okt. 1998 feierlich eröffnet. Eigenes Werk C.Stadler/Bwag
CC BY-SA 4.0
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