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vom 07.10.2017, aktuelle Version,

Schermberg

Schermberg
Schermberg von Norden

Schermberg von Norden

Höhe 2396 m ü. A.
Lage Oberösterreich, Österreich
Gebirge Totes Gebirge
Dominanz 1,4 km Großer Priel
Schartenhöhe 273 m Fleischbanksattel
Koordinaten 47° 42′ 55″ N, 14° 2′ 7″ O
Schermberg (Oberösterreich)
Schermberg
Gestein Gebankter Dachsteinkalk
Alter des Gesteins Norium - Rhaetium

Der Schermberg ist mit 2396 m ü. A. nach dem Großen Priel und der Spitzmauer der dritthöchste Gipfel im Toten Gebirge. Die Nordwand des Schermbergs ist mit 1400 m nach der Watzmann-Ostwand die zweithöchste Wand der Ostalpen und schließt das Hetzautal, welche das größte Bergsturztal Europas ist, ab.[1][2]

Etymologie

Der Name Schermberg leitet sich vom altdeutschen Ausdruck Scherm ab und bedeutet Schirm, Unterstand.[3]

Aufstieg

Der Berg kann vom Almtalerhaus (714 m) in der Hetzau aus über die Welser Hütte (1726 m) in ca. 5 h Gehzeit erreicht werden. Die letzten 600 Höhenmeter können auch auf dem 2009 errichteten Tassilo-Klettersteig (Schwierigkeit C) überwunden werden, der etwa 10 min nach der Welser Hütte bei den Teicheln abzweigt.[4]

Einzelnachweise

  1. TASSILO-Klettersteig am Schermberg - Grünau im Almtal, salzkammergut.at
  2. Johannes Thomas Weidinger: Der Bergsturz vom Toten Gebirge ins Almtal – Ablagerungen einer Massenbewegung ohne Herkunftsgebiet? In: J. T. Weidinger, H. Lobitzer, I. Spitzbart (Hrsg.): Beiträge zur Geologie des Salzkammerguts, Gmundner Geo-Studien 2 (2003), S. 395–404 (PDF; 3,1 MB)
  3. Ludwig Krenmayr, Gernot Rabeder, Gisbert Rabeder: Alpenvereinsführer Totes Gebirge (= Alpenvereinsführer. Reihe: Nördliche Kalkalpen). 4., neubearbeitete Auflage. Bergverlag Rudolf Rother, München 2005, ISBN 3-7633-1244-7.
  4. Bergtour Schermberg (2.396 m), bergsteigerdoerfer.at
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