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vom 16.12.2016, aktuelle Version,

Schlacht bei Hennersdorf

Schlacht bei Hennersdorf
Datum 23. November 1745
Ort Katholisch-Hennersdorf, bei Lauban
Ausgang Preußischer Sieg
Konfliktparteien

Preussen Konigreich Preußen

Sachsen

Befehlshaber

König Friedrich II.

Die Schlacht bei Hennersdorf, eigentlich Gefecht von Hennersdorf, fand während des Zweiten schlesischen Krieges am 23. November 1745 sieben Kilometer nordwestlich von Lauban in der Oberlausitz statt. Die Preußen unter Friedrich II. siegten gegen die Sachsen unter General Buchner.

Vorgeschichte und Verlauf

Am 21. November 1745 marschierten österreichische Truppen unter Prinz Karl in Sachsen ein und vereinigten sich mit kursächsischen Truppen. Am 23. November wurde König Friedrich II. durch die Generale Anselm Christoph von Bonin und Hans Karl von Winterfeldt von dem Aufmarsch unterrichtet. Die preußische Kavallerie überraschte daraufhin bei Katholisch-Hennersdorf lagernde kursächsische Regimenter. Beteiligt waren das Husaren-Regiment Ruesch (1806: H 5), das Husaren-Regiment von Zieten (1806: H 2) und die Kürassier-Regimenter Rochow und Bornstedt. Auf sächsischer Seite standen die sächsischen Kürassier-Regimenter Vitzthum, O’Byrn und Dallwitz sowie das Infanterie-Regiment Sachsen-Gotha, die völlig aufgerieben wurden. Prinz Karl wagte es daraufhin nicht, der zahlenmäßig überlegenen preußischen Armee entgegenzutreten und zog sich auf das böhmische Gebiet zurück. Den Preußen fielen bei Görlitz die gefüllten Magazine des sächsischen Heeres in die Hand.

Literatur

  • Curt Jany: Geschichte der Preußischen Armee vom 15. Jahrhundert bis 1914. Hrsg.: Eberhard Jany. Biblio Verlag, Osnabrück 1967 (Erweitere Auflage der Originalausgabe von 1928). Band 2, S. 154.