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vom 27.12.2019, aktuelle Version,

Schloss Drasing

Schloss Drasing (2006)

Schloss Drasing steht auf einer bewaldeten Anhöhe nördlich von Krumpendorf. 1284 und 1362 wurde Schloss Drasing erstmals urkundlich erwähnt. Vermutlich bestand es schon in karolingischer Zeit als Vorburg der Pfalz Moosburg. Von 1492 bis 1640 war Drasing im Besitz der Feulner. 1842/1843 ließ Thaddäus Lanner das Schloss instand setzen und den Turm an der Südostecke erhöhen. Heute ist das Anwesen in Privatbesitz.

Beschreibung

Das Schloss ist ein dreigeschoßiger, burghafter Renaissancebau des 16. Jahrhunderts mit einem Turm an der Südostecke und Zinnenbekrönung im Mittelteil der Nord- und Südfront. Über dem nördlichen Eingangsportal ist das neu angefertigte Wappen der Feulner zu sehen. Der quadratische Laubenhof besitzt Pfeiler und Säulenarkaden. An einem Steinportal des ersten Stockwerkes sind ein leerer Wappenschild und Steinmetzzeichen zu sehen. Im Rittersaal im zweiten Obergeschoß des Osttraktes befindet sich ein grün glasierter Kachelofen in Renaissanceformen. Die 1660 erstmals genannte Kapelle im Erdgeschoß des Westtraktes birgt ein Gemälde von 1698 mit Christus am Kreuz.

Siehe auch

Literatur

  • Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 432.
  • Eintrag über Drasing auf Burgen-Austria