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vom 27.01.2017, aktuelle Version,

Seer

Seer

Die Seer bei Appen musiziert (2014)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Pop, Schlager
Gründung 1996
Website www.dieseer.at
Aktuelle Besetzung
Alfred Fred Jaklitsch
Gesang
Astrid Wirtenberger
Gesang
Sabine Sassy Holzinger
Wolfgang Luckner
Jürgen Leitner (seit 1999)[1]
Thomas Eder (seit 2003)
Dietmar Kastowsky (seit 2006)
Daniel Schröckenfuchs (seit 2016)
Ehemalige Mitglieder
Keyboard
Mario Pecoraro (2010–2015)
Gesang
Friedrich Spitz Hampel (bis 2012)
Keyboard
Alois Huber (bis 2010)
E-Gitarre
Manfred Temmel (bis 2008)
E-Bass
Franz Rebensteiner (bis 2006)
Steirische Harmonika
Klaus Neuper (bis 1999)

Seer ist eine Band aus Österreich. Sie wurde 1996 gegründet und kommt aus Grundlsee im steirischen Teil des Salzkammerguts.

Geschichte

Nach der Trennung der Popband Joy und einem kurzen Soloauftritt als Freddy Jay startete Alfred Jaklitsch ein Musikprojekt, welches Elemente der traditionellen Volksmusik und moderner Popmusik verband. 1995 legte er in Eigenproduktion 100 Maxi-CDs auf, welche sich gewinnbringend verkauften. 1996 wurde offiziell die Band Seer gegründet, das Debütalbum Über’n See folgte im selben Jahr.

Besonders in ihrem Heimatland sind die Seer seitdem erfolgreich. 2002 erschien das Album Junischnee, welches sich insgesamt 112 Wochen in den österreichischen Charts hielt und mittlerweile dreimal Platin für 90.000 in Österreich verkaufte Alben erhielt. 2003 wurde der Band für Junischnee der Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie Gruppe Pop/Rock national verliehen, 2009 folgte der Amadeus Award in der Kategorie Schlager. Beim Amadeus Austrian Music Award 2016 wurden sie erneut in der Kategorie Schlager ausgezeichnet.[2] Im März 2016 wurden sie mit dem Großen Josef-Krainer-Preis geehrt.[3]

Diskografie

Alben

Jahr Titel Chartplatzierungen[4] Anmerkungen[5]
Deutschland DE Osterreich AT
2001 Guats G’fühl 26
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2001
2002 Das Beste (Wild’s Wasser) 16
(31 Wo.)
Erstveröffentlichung: 22. Mai 2002
Junischnee 2
(112 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Juni 2002
2003 Aufwind 1
(71 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Mai 2003
Das Beste 2 34
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. September 2003
2004 Über’n Berg 1
(52 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. August 2004
2005 Lebensbaum 2
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. September 2005
2006 S’ Beste! 4
(98 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. April 2006
2007 1 Tag 1
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Juli 2007
2008 Seer Live 3
(41 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Oktober 2008
2009 Hoffen, glauben, liab’n 2
(34 Wo.)
Erstveröffentlichung: 3. Juli 2009
2010 Wohlfühlgfühl 78
(1 Wo.)
1
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 2. Juli 2010
2012 Grundlsee 1
(38 Wo.)
Erstveröffentlichung: 1. Juni 2012
2013 Dahoam 76
(1 Wo.)
1
(33 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. Juni 2013
2014 Echt seerisch 1
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Mai 2014
Live! Jubiläums Open Air in Grundlsee − wie a wilds Wossa 94
(1 Wo.)
1
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. August 2014
2015 Fesch 1
(38 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. März 2015
Weihnacht 3
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. November 2015
2016 20 Jahre – Nur das Beste! 87
(1 Wo.)
1
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. April 2016
Duette…bei uns dahoam! 2
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. November 2016

weitere Alben

  • 1996: Über’n See (mit Bonus Track Hey, Schäfer)
  • 1998: Auf + der Gams nach
  • 1999: Baff!
  • 2000: Gössl
  • 2001: Gold (Doppel-CD Über’n See/Auf und der Gams nach)
  • 2003: Gold Vol. 2 (Doppel-CD Baff!/Gössl)
  • 2006: Seerisch – Ihre größten Stimmungshits
  • 2006: Das Beste (CD-Box mit den Alben Das Beste/Das Beste 2/Das Beste 3)

Videos

  • 2005: Über’n Berg (AT: Platin)
  • 2008: Live! – 10 Jahre Open Air Grundlsee (AT: Gold)
  • 2014: Live! Jubiläums Open Air in Grundlsee – wie a wilds Wossa

Singles

Jahr Titel Charts[4]
Osterreich AT
2002 Eiskristall 22
(11 Wo.)
2003 Es braucht 2 13
(13 Wo.)
2005 Sun, Wind + Regen 3
(10 Wo.)
2013 Hoamatgfühl 37
(5 Wo.)
2014 Wild’s Wåsser 40
(2 Wo.)

weitere Singles

  • 1995: Jodlertrance
  • 1997: Fix auf da Alm
  • 1997: Iß mit mir
  • 1997: Hey! Schäfer
  • 1998: Kirtog
  • 1999: A Wetta is immer und überall
  • 1999: Wild’s Wasser
  • 2000: Koane 10 Rösser
  • 2000: Sumaregn
  • 2000: Schene Weihnacht
  • 2001: Amerika gibt’s nit
  • 2001: 2 ½ Sekunden
  • 2005: Eiskristall (2005-Version)

Quellen

  1. Homepage der Seer/Jürgen Leitner
  2. derStandard.at - Wanda heimste drei "Amadeus"-Awards ein. Artikel vom 3. April 2016, abgerufen am 3. April 2016.
  3. orf.at - Krainer-Preis für „Die Seer“ und Kapellari. Artikel vom 10. März 2016, abgerufen am 5. Mai 2016.
  4. 1 2 Chartquellen: ÖsterreichDeutschland
  5. Gold-/Platindatenbank der IFPI Österreich (Suche)
  Commons: Seer  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien