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vom 14.01.2018, aktuelle Version,

Sesvennahütte

Sesvennahütte
AVS-Alpenvereinshütte Kategorie I
Die Sesvennahütte, links der Piz Rims
Die Sesvennahütte, links der Piz Rims
Lage Über dem Talschluss des Schlinigtals, nordöstlich unterhalb des Piz Sesvenna; Südtirol; Talort: Schlinig
Gebirgsgruppe Sesvennagruppe
Geographische Lage: 46° 44′ 4,5″ N, 10° 26′ 7,5″ O
Höhenlage 2256 m s.l.m.
Sesvennahütte (Südtirol)
Sesvennahütte
Besitzer AVS
Erbaut 1976–1981
Bautyp Alpenvereinshütte
Beherbergung 28 Betten, 50 Lager
Winterraum 6 Lager
Weblink Website der Sesvennahütte
Hüttenverzeichnis DAV

Die Sesvennahütte ist eine auf 2256 m Höhe gelegene Alpenvereinshütte auf dem zu Südtirol gehörenden Teil der Sesvennagruppe.

Geschichte

Die Sesvennahütte wurde 1980 von den AVS-Sektionen Mals, Vinschgau, Untervinschgau, Martell und Lana erbaut. Der Standort liegt weniger als 200 Meter von der Ruine der Alten Pforzheimer Hütte entfernt.[1]

Aufstiege

  • von Schlinig (1738 m) in zwei Stunden
  • von Burgeis in dreieinhalb Stunden
  • von Sur En in vier Stunden
  • von S-charl (1810 m) in fünf Stunden

Benachbarte Hütten

  • Lischanahütte (2500 m), in vier Stunden
  • Rojenhütte (1970 m), über die Rasaßspitze, in fünf Stunden

Gipfeltouren

  • Föllakopf, Höhe 2878 m, in zweieinhalb Stunden
  • Craist'Alta, Höhe 2756 m, in zwei Stunden
  • Piz Rasass, Höhe 2941 m, in zwei Stunden
  • Piz Rims und Piz Cristanas, Höhe 3070 m bzw. 3092 m, in drei bzw. dreieinhalb Stunden
  • Piz Sesvenna, Höhe 3205 m, in vier Stunden
  • Montpitschen, Höhe 3162 m, in fünf Stunden
  • Piz Lischana, Höhe 3105 m, in vier Stunden
  • Vermungspitzen, Höhe 2818 m, in drei Stunden

Mountainbiketouren

Die Sesvennahütte wird von vielen Mountainbikern auf einer Alpenüberquerung mit dem Mountainbike genutzt. Sie liegt unter anderem auf der Joe-Route. Diese beginnt in Bayern und endet am Gardasee.

Literatur

  • Die Alpenvereinshütten Band 1: Ostalpen. Bergverlag Rother, München 2005, ISBN 3-7633-8073-6, S. 274.
  Commons: Sesvennahütte  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Hans Kammerer: Schutzhütten in Südtirol. Tappeiner, Lana 2008, ISBN 978-88-7073-422-5, S. 19.