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vom 12.05.2018, aktuelle Version,

Silvan Dillier

Silvan Dillier
Silvan Dillier (2015)
Zur Person
Vollständiger Name Silvan Roger Dillier
Geburtsdatum 3. August 1990 (27 Jahre)
Nation Schweiz  Schweiz
Disziplin Bahn/Strasse
Zum Team
Aktuelles Team Ag2r La Mondiale
Funktion Fahrer
Wichtigste Erfolge
UCI-Strassen-Weltmeisterschaften
2014, 2015 – Mannschaftszeitfahren
UEC-Bahn-Europameisterschaften
2011 – Punktefahren
Letzte Aktualisierung: 9. April 2018

Silvan Roger Dillier (* 3. August 1990 in Baden) ist ein Schweizer Strassen- und Bahn-Radrennfahrer.

Sportliche Laufbahn

2006 wurde Silvan Dillier erstmals Schweizer Meister, im Strassenrennen der Jugend. Seitdem errang der vielseitige Sportler mehrfach nationale Titel als Junior, auf der Bahn wie auf der Strasse. So wurde er 2008 Schweizer Meister im Einzelzeitfahren der Junioren sowie im Omnium und gemeinsam mit Claudio Imhof gewann er beim Zürcher Sechstagerennen den UIV-Cup, den Nachwuchswettbewerb für Sechstagefahrer.

2011 errang Dillier drei nationale Titel: Er wurde Schweizer Meister der Elite im Omnium sowie im Zweier-Mannschaftsfahren, gemeinsam mit Imhof, sowie im Einzelzeitfahren (U23). Bei den UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 2011 in Apeldoorn wurde er Achter im Punktefahren und belegte mit dem Schweizer Bahn-Vierer Platz 13. Bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften (U23) errang er mit Cyrille Thièry den Titel im Zweier-Mannschaftsfahren. Bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften 2011, ebenfalls in Apeldoorn, errang er die Silbermedaille im Punktefahren sowie im Zweier-Mannschaftsfahren, gemeinsam mit Claudio Imhof. 2012 wurde er bei den Bahn-Europameisterschaften im portugiesischen Anadia Europameister (U23) in der Einerverfolgung. 2014 sowie 2015 wurde er mit der Mannschaft von BMC Racing Weltmeister im Mannschaftszeitfahren. Im Jahr 2015 gewann Dillier Gold bei der Schweizer Einzelzeitfahr-Meisterschaft.

2016 wurde Dillier für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert, wo er mit Olivier Beer, Cyrille Thièry und Théry Schir Rang sieben in der Mannschaftsverfolgung belegte. Im Jahr darauf gewann er die sechste Etappe des Giro d’Italia und wurde Schweizer Meister im Strassenrennen.

Im Jahr darauf brach sich Silvan Dillier Anfang März bei Strade Bianche einen Finger und musste mehrere Wochen pausieren. Am 8. April wurde er Zweiter beim Strassen-Klassiker Paris–Roubaix, hinter Weltmeister Peter Sagan. Die beiden Fahrer waren ab rund 50 Kilometer vor dem Ziel gemeinsam als Ausreisser unterwegs; die Entscheidung für Sagan fiel im Endspurt auf der Radrennbahn von Roubaix.[1][2] Die Neue Zürcher Zeitung bezeichnete diese Platzierung von Dillier als «eine der grössten Überraschungen der bisherigen Radsport-Saison».[3][4]

Erfolge

Bahn

2008
  • Schweizer Junioren-Meister – Omnium (Junioren)
  • UIV Cup – Zürich (mit Claudio Imhof)
2009
2011
2012
  • Schweizer Meister – Omnium
  • Europameister – Einerverfolgung (U23)
  • Europameisterschaft – Mannschaftsverfolgung (U23) mit Jan Keller, Théry Schir und Cyrille Thièry
  • Europameisterschaft U23 im Zweier-Mannschaftsfahren (U23) (mit Jan Keller)
2013

Strasse

2006
  • Schweizer Meister – Einzelzeitfahren (Jugend)
2007
2008
  • Schweizer Meister – Einzelzeitfahren (Junioren)
2009
  • Schweizer Meister – Strassenrennen (U23)
2010
  • Schweizer Meister – Einzelzeitfahren (U23)
2011
  • Schweizer Meister – Einzelzeitfahren (U23)
2012
2013
2014
2015
2017
2018

Grand Tour-Platzierungen

Grand Tour 2015 2016 2017
Pink jersey Giro d’Italia 52 DNF 67
Yellow jersey Tour de France - - -
red jersey Vuelta a España - 79 -

Teams

  Commons: Silvan Dillier  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Sagan gewinnt „Königin der Klassiker“, Politt Siebter. In: radsport-news.com. 6. April 2018, abgerufen am 8. April 2018.
  2. Silvan Dillier bei Paris-Roubaix Zweiter hinter Weltmeister Sagan. Neue Zürcher Zeitung, 8. April 2018, abgerufen am 8. April 2018.
  3. Silvan Dillier düpiert bei Paris-Roubaix die Radsportwelt. Neue Zürcher Zeitung, 8. April 2018, abgerufen am 8. April 2018.
  4. Paris-Roubaix: Peter Sagan sprintet zum Sieg im Velodrom