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vom 19.04.2017, aktuelle Version,

Simon Meusburger

Simon Meusburger (* 1974 in Bregenz) ist ein österreichischer Regisseur und Direktor des Wiener Schubert Theaters.

Leben

Simon Meusburger arbeitet als Regisseur und Theaterdirektor. Im Rahmen der Bregenzer Festspiele beteiligte er sich als Regieassistent an Produktionen wie West Side Story, Der Troubadour und Tosca sowie zuletzt Aida oder Andrea Chénier.

Als Sprechtheater-Regisseur debütierte er mit Krach im Hause Gott (September 2006) am Schubert Theater Wien. Weitere Inszenierungen folgten im selben Haus, etwa Die Glasmenagerie, My Way, Geschlossene Gesellschaft oder das Puppentheater für Erwachsene Schlag sie tot. Als Autor und Regisseur schuf er Becoming Peter Pan – An Epilogue to Michael Jackson und die Filmadaption Freaks.

2012 inszenierte er gemeinsam mit dem Puppenspieler Nikolaus Habjan in einer Aufsehen erregenden Produktion das Leben des Spiegelgrund-Opfers Friedrich Zawrel das Puppenspiel: F. Zawrel - Erbbiologisch und sozial minderwertig.[1] Am 5. November 2012 wurde die Produktion mit dem Nestroy-Theaterpreis/Beste Off-Produktion ausgezeichnet.[2]

Seit dem Sommer 2007 ist er als Direktor für das Schubert Theater tätig, dessen Hausregisseur er ist.

Seine Inszenierung von F. Zawrel - Erbbiologisch und sozial minderwertig wird seit 2014 am Wiener Akademietheater sowie am Grazer Schauspielhaus gespielt. Außerdem ist sie bei zahlreichen internationalen Festivals zu Gast.

2014 inszenierte er die Adaption von Dirk Stermans Besteller 6 Österreicher unter den ersten 5 am Wiener Rabenhof Theater.

Seine Inszenierung der Uraufführung Staatsoperette - Die Austrotragödie kam 2016 als Koproduktion mit der Neuen Oper Wien bei den Bregenzer Festspielen zur Premiere.

Einzelnachweise

  1. Florian Klenk: Die Klage der Klappmaulpuppen. Falter (Wochenzeitung) 15/12, 11. April 2012
  2. http://wien.orf.at/news/stories/2557602/ http://www.nestroypreis.at/show_content2.php?s2id=65