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vom 02.09.2019, aktuelle Version,

Simon von Sina

Simon Georg Freiherr von Sina, Lithographie von Josef Kriehuber, 1845

Simon Georg Sina Freiherr von Hodos und Kisdia (* 15. August 1810 in Wien; † 15. April 1876 ebenda), der Sohn von Georg Simon Freiherr von Sina, war gleichfalls ein berühmter österreichischer Bankier und Unternehmer. Er hat Philosophie und Astronomie studiert.

Leben

Einen großen Teil des Vermögens der Familie spendete er zum Bau von Bildungseinrichtungen, so den Neubau der Universität Wien (posthum begonnen) und der Akademie Budapest, sowie der Gründung der Akademie von Athen und der Athener Sternwarte. Die Kathedrale von Athen und die griechisch-orthodoxe Kathedrale in Wien sind ebenfalls von Sina (und seinem Vater) gespendet worden.

Im Fasching 1858 wurde die Hellenen-Polka op.203 von Johann Strauss Sohn im Wiener Palais Sina uraufgeführt.

Seinen Namen führt die Sinawarte, eine Aussichtswarte am Hohen Lindkogel im Wienerwald, die er im Jahr 1856 errichten ließ.[1]

Nach ihm wurde der Sinas-Krater des Mondes benannt.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Österreichischer Touristenklub@1@2Vorlage:Toter Link/www.oetk.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)   Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 27. März 2009.
  Commons: Simon von Sina  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgänger Amt Nachfolger
Konstantinos Schinas Griechischer Gesandter in Preußen
1858–1864
vakant