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vom 19.09.2017, aktuelle Version,

Skigebiet Gaißau-Hintersee

Das Skigebiet Gaißau-Hintersee liegt bei Salzburg und gehört der Osterhorngruppe an.

Beschreibung

Das Skigebiet befindet sich 25 Kilometer südlich von Salzburg. Das Naherholungsgebiet liegt zwischen 750 Meter und 1567 Meter Seehöhe und wird von 9 Liftanlagen erschlossen. Es erstreckt sich über das Gebiet „Spielbergalm“ und verfügt über sechs Schlepplifte sowie einem Vierersessellift, einem Dreiersessellift und einem Zweiersessellift.

Die 40 präparierten Pistenkilometer aller Schwierigkeitsstufen verlaufen entlang der Berghänge von Gaißau und Hintersee. Das Skigebiet verfügt ausschließlich über Naturschnee.

Geschichte

Die Skischaukel, die Verbindung zwischen den Orten Gaißau und Hintersee, wurde im Jahr 1977 errichtet. Hintersee hatte damals den ersten Dreiersessellift im Land Salzburg.[1] 2010 haben die Bergbahnen Saalbach Hinterglemm Ges.m.b.H. das Skigebiet aufgrund anstehenden Investitionsaufwandes verkauft.[2] Ende 2016 übernahm der nunmehrige chinesische Mehrheitseigentümer die Geschäftsführung. Zu diesem Zeitpunkt ist bereits bekannt, dass sich das Skigebiet in finanziellen Schwierigkeiten befindet.[3] Am 13. Jänner 2017 meldete die betreibende Gesellschaft den Konkurs an.[4] Das Skigebiet konnte trotz Insolvenz den laufenden Betrieb der Saison 2016/17 aufrechterhalten.

Daten und Fakten

Liftanlagen

Liftname Höhenunterschied Länge
2-SL Spielbergalm 447m 2327m
3-SL Hintersee 486m 1743m
4-SL Latschenalm 331m 1138m
Spielbergalmlift 198m 883m
Spielbergalm Übungslift 38m 263
Wieserhörndllift 302m 1191m
Kurvenlift 468m 2144m
Anzenbergalmlift 247m 968m
Anzenbergalm Übungslift 11m 90m

Einzelnachweise

  1. Hintersee (Gemeinde) – Salzburgwiki. Abgerufen am 18. März 2017.
  2. Skigebiet Gaißau-Hintersee vor Verkauf - oesterreich.ORF.at. Abgerufen am 18. März 2017.
  3. Salzburger Nachrichten: Geschäftsführerwechsel in Gaißau-Hintersee. (salzburg.com [abgerufen am 18. März 2017]).
  4. kid.moechel: Millionen-Pleite eines Skigebiets. (kurier.at [abgerufen am 18. März 2017]).