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vom 30.01.2018, aktuelle Version,

Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit

Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit zählt zu den Staatspreisen der Republik Österreich und wird vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft seit 2006 als Wettbewerb durchgeführt.

Kategorien sind „Neubau“, „Sanierung“ und „Export“, das heißt realisierte Projekte im Ausland. Aus den Einreichungen wählt eine Jury zunächst zehn Nominierungen und hieraus vier Preisträger sowie einen Sonderpreisträger aus. Gewürdigt soll die architektonische Qualität und die Qualität im Sinne der Nachhaltigkeit von Bauprojekten werden.

2006

Die Preisträger beim 1. Wettbewerb waren in der Kategorie Neubau

  • Gemeindezentrum Ludesch in Vorarlberg
  • Hauptschule Klaus-Weiler-Fraxern in Vorarlberg

in der Kategorie Sanierungen

  • Produktions- und Verwaltungshaus Drexel und Weiss in Wolfurt in Vorarlberg
  • Wohnanlage Makartstraße in Linz in Oberösterreich

in der Kategorie Innovation

  • Büro- und Ausstellungsgebäude S-House in Böheimkirchen in Niederösterreich[1]

2010

Beim 2. Wettbewerb wurde von der Jury mit dem Vorsitzenden Roland Gnaiger 10 Projekte nominiert.

  • Allgemeine Sonderschule 6 in Linz in Oberösterreich
  • ECO²BUILDING Demonstrationsgebäude EINE WELT HANDEL AG in Niklasdorf in der Steiermark
  • Preisträger Elementfertigungshalle Obermayr Holzkonstruktionen in Schwanenstadt in Oberösterreich
  • Freihof Sulz in Sulz in Vorarlberg
  • Gemeindehaus Raggal in Vorarlberg
  • Preisträger Gemeindezentrum St. Gerold in Vorarlberg
  • Preisträger Passivwohnanlage Samer Mösl in Salzburg
  • Preisträger Volksschule Mauth in Wels in Oberösterreich
  • Röm. Kath. Pfarre Wels – St. Franziskus in Wels in Oberösterreich
  • Wohnanlage Fussenau in Dornbirn in Vorarlberg

Den Sonderpreis in der Kategorie Export erhielt das Forschungs- und Dienstleistungsgebäude HIT ETH Zürich in der Schweiz.[2]

2013

Im 3. Wettbewerb wurden 99 Gebäudeobjekte eingereicht. Die Jury mit dem Vorsitzenden Roland Gnaiger nominierte neun Projekte.

  • Volksschule Mäder in Vorarlberg
  • Einfamilienhaus in Hard in Vorarlberg
  • Preisträger Agrarbildungszentrum Altmünster in Oberösterreich
  • Preisträger Sonderschule 4 in Linz in Oberösterreich
  • Preisträger Wohnanlage Messequartier in Graz in der Steiermark
  • Preisträger Niederösterreich-Haus in Krems an der Donau
  • ÖAD-Gästehaus in Wien
  • Preisträger Wohngebäude U 31 in Wien mit Querkraft Architekten
  • Wohnanlage am Mühlgrund in Wien[3][4]

2014

Im 4. Wettbewerb wurden 74 Gebäudeobjekte eingereicht. Die fünf Preisträger waren:

  • Kindergarten Muntlix in Zwischenwasser (Vorarlberg), Hein Architekten
  • Betriebsgebäude Schachinger Logistik in Hörsching (Oberösterreich), Poppe Prehal Architekten[5]
  • Justizzentrum Korneuburg (Niederösterreich), ARGE Dieter Mathoi Architekten & DIN A4 Architektur ZT GmbH
  • Wohnhaus Sanierung in Wien Währing, bogenfeld architektur
  • Wohnhaus „Wohnprojekt Wien“ in Wien Leopoldstadt, einszueins architektur

Einzelnachweise

  1. Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit 2006 Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik, 9. Oktober 2006
  2. Fünf Staatspreise für Architektur und Nachhaltigkeit Detail (Zeitschrift), 2010
  3. Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit 2013 Nominierung ProHolz Austria, 21. Jänner 2013
  4. Berlakovich zeichnet fünf innovative Projekte mit dem Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit aus Austria Presse Agentur, 14. Februar 2013
  5. Bundesminister Rupprechter: 5 Vorbild-Projekte mit Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit ausgezeichnet Austria Presse Agentur, 14. Jänner 2015