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vom 08.04.2017, aktuelle Version,

Stabswachtmeister

Österreichisches Bundesheer

—Stabswachtmeister —

Anzug 75 / 03 | Rockkragen | Tellerkappe

Dienstgradgruppe Stabsunteroffiziere
NATO-Rangcode OR-7
Dienstgrad Heer/Luftwaffe Stabswachtmeister
Dienstgrad Marine keiner
Abkürzung (in Listen) StWm
Besoldungsgruppe

Stabswachtmeister (StWm) ist ein Unteroffiziersdienstgrad im Österreichischen Bundesheer. Als Eingangsdienstgrad der Stabsunteroffiziere ist er normalerweise der Kommandant eines Zuges oder im Stabsdienst tätig (Verwendungsgruppe M BUO 1 / Berufsunteroffizier bzw. M ZUO 1 / Zeitunteroffizier). Er kann aber auch als Führer einer Gruppe eingesetzt werden (dann häufig in der Verwendungsgruppe ZUO 2 / Zeitunteroffizier).

Der Stabswachtmeister wurde 1913 bei den berittenen Truppen der k.u.k. Armee eingeführt. Seit 1915 zählte er zu den Höheren Unteroffizieren, gemeinsam mit dem Offiziersstellvertreter, und wurde mit diesem in die Rangklasse XII einrangiert (vor dem „Gagisten ohne Rangklasse“). Bei der Jägertruppe war die entsprechende Bezeichnung Stabs-Oberjäger, bei der Artillerie Stabs-Feuerwerker. Mit Gründung des Bundesheeres im März 1920 kam der Stabswachtmeister in allen Waffengattungen in Gebrauch; der Dienstgrad Stabsfeldwebel bei den Fußtruppen entfiel.

Deutschland

In der Reichswehr sowie der Wehrmacht entsprach der Stabswachtmeister der Kavallerie und Artillerie dem Stabsfeldwebel der Infanterie.

Dienstgrad
niedriger:
Oberwachtmeister

Deutsches Reich
Stabswachtmeister

(Stabsfeldwebel)

höher:
Leutnant

In der deutschen Bundeswehr gibt es diesen Rang nicht, jedoch würde ihm hier in etwa der Hauptfeldwebel OR7 entsprechen.