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vom 12.04.2018, aktuelle Version,

Stacherlsiedlung

Stacherlsiedlung (Siedlung)
Ortschaft
Stacherlsiedlung (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Perg (PE), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Perg
Pol. Gemeinde Langenstein
Koordinaten 48° 15′ 52″ N, 14° 27′ 25″ O
Höhe 300 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 214 (2001)
Gebäudestand 61 (2001)
Postleitzahl 4222 St. Georgen an der Gusen
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 01030
Zählsprengel/ -bezirk Gusen (41109 000)
eigene Ortschaft seit den 1990ern
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS

f0BW

Stacherlsiedlung ist eine Ortslage bei St. Georgen an der Gusen im unteren Mühlviertel in Oberösterreich, gehört aber als Ortschaft zur Gemeinde Langenstein, Bezirk Perg.

Geographie

Die Stacherlsiedlung befindet sich gut 13 Kilometer südöstlich des Stadtzentrums von Linz, 14 Kilometer westlich von Perg, am Ostrand von St. Georgen. Sie liegt am Taleingang der Gusen am Fuß des Frankenbergs auf um die 300 m ü. A. Höhe, etwa 2½ km nördlich der Donau.

Die Ortschaft Stacherlsiedlung umfasst etwa 60 Gebäude mit etwa 230 Einwohnern. Die Siedlung ist mit den St. Georgener Ortslagen rechts der Gusen (Untere Breiten, Steinsiedlung, Gewerbegebiet) weitgehend verwachsen, liegt aber jenseits der Langberger Gemeindegrenze. Unterhalb führt die L569 Pleschinger Straße vorbei, die alte Hauderer-Straße entlang des Donauufers.

Nachbarortslagen und -ortschaften:
St. Georgen an der Gusen (O, Gem. St. Georgen a.d.G.) Kirchberg
Bahnhofsiedlung (O Abwinden, Gem. Luftenberg a. d. D.) Frankenberg (O)


Gusen (O)
jenseits der Gusen, dazwischen noch St. Georgener Gewerbegebiet

Geschichte

Bevölkerung und Gebäudestand [1]
Bld. Oberösterreich
(Rep. Österr.)
2001 2011
214 230
61

Namengebend ist das alte Stacherlgut (Höhenstr. 23), sonst befanden sich im 19. Jahrhundert hier nur das danebenliegende Mayrgut (Höhenstr. 23), und an der Straße Schneiderhäusl (Höhenstr. 9) und Koglhäusl (Koglberg 1).[2] Die Stacherlsiedlung entstand erst im Laufe des späteren 20. Jahrhunderts und wird erst seit den 1990ern als eigene Ortschaft der Gemeinde geführt.

Nachweise

  1. Kurt Klein (Bearb.): Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Hrsg.: Vienna Institute of Demography [VID] d. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Oberösterreich Teil 2, Langenstein, S. 6 (Onlinedokument, Erläuterungen. Suppl.; beide PDF o.D. [aktual.]).
    Spezielle Quellenangaben:  2001: Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis. (Ergebnisse der Volkszählungen). Angabe Klein bei O Gusen. 2011: dsslb., Registerzählung s. o.
  2. Franziszäischer Kataster, 1817 ff (Urmappe, als Layer online bei DORIS, diverse Kartenthemen, etwa Erste Landesaufnahmen, Urmappe quality insb. Thema Urmappe oder Kulturatlas).