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vom 29.05.2017, aktuelle Version,

Steffen Schroeder

Steffen Schroeder (* 16. April 1974 in München) ist ein deutscher Schauspieler.

Leben

Schroeder hatte 1994 seinen ersten Fernsehauftritt im Polizeiruf 110 Samstags, wenn Krieg ist. Von 1995 bis 1996 studierte er Schauspiel an der Folkwang Hochschule in Essen. Parallel dazu spielte er erste Hauptrollen im Fernsehen in Ausgerastet (Regie: Hanno Brühl) und im Kinofilm Und keiner weint mir nach (Regie: Joseph Vilsmaier).

1996 gab er sein Theaterdebüt am Schauspielhaus Wien, 1997 wurde er festes Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater. Hier gab er sein Debüt in der Rolle des Harold in Harold und Maude, das Stück wurde vier Spielzeiten gespielt. 1999 folgte er Intendant Claus Peymann an das Berliner Ensemble, dessen festes Ensemblemitglied er bis 2001 war. Seit 2001 spielte Schroeder als freischaffender Schauspieler in den Filmen Der rote Baron, Keinohrhasen, Fernsehspielen und Serien, sowie u. a. am Schauspiel Köln und am Berliner Ensemble.

Er engagiert sich seit 2017 für den Weißen Ring als Fürsprecher. Mit einer Plakataktion unterstützt er die Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität und wirbt dafür, die Rechte und den Schutz von Opfern in Deutschland zu stärken.[1]

Schroeder lebt mit seiner Frau, der Schauspielerin Ute Springer und seinen drei Söhnen in Potsdam.

Filmografie (Auswahl)

Theater (Auswahl)

  • 1996: Schauspielhaus Wien: Dysmorphomanie (Regie: Christian Stückl)
  • 1997: Schauspielhaus Wien: Der reizende Reigen... (Regie: Hans Gratzer)
  • 1997: Burgtheater Wien: Harold und Maude (Regie: Klaus Weise)
  • 1998: Burgtheater Wien: Publikumsbeschimpfung (Regie: Philip Tiedemann)
  • 1999: Burgtheater Wien: Die Eingeborene (Regie: Achim Freyer)
  • 1999: Burgtheater Wien: Die Fahrt im Einbaum (Regie: Claus Peymann)
  • 1999: Berliner Ensemble: Der Ignorant und der Wahnsinnige (Regie: Philip Tiedemann)
  • 2000: Berliner Ensemble: Tartuffe (Regie: Tamas Ascher)
  • 2000: Berliner Ensemble: Marat (Regie: Philip Tiedemann)
  • 2000: Berliner Ensemble: Hamlet (Regie: Achim Freyer)
  • 2001: Berliner Ensemble: Bildbeschreibung (Regie: Philip Tiedemann)
  • 2002: Schauspielhaus Düsseldorf: Tod eines Handlungsreisenden (Regie: Burkhard C. Kosminski)
  • 2004: Schauspielhaus Düsseldorf: Wir schlafen nicht (Regie: Burkhard C. Kosminski)
  • 2007: Berliner Ensemble: Trommeln in der Nacht (Regie: Philip Tiedemann)
  • 2009: Schauspiel Köln: 60 Years (Regie: Guy Weizman & Rony Haver)
  • 2011: Schloßparktheater Berlin: Besuch bei Mr. Green (Regie: Philip Tiedemann)

Einzelnachweise

  1. Fernsehkommissar unterstützt Opfer von Straftaten auf weisser-ring.de