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Tátra-Klasse

[[Datei:Osterreich-Ungarn Österreich-Ungarn Italien Italien Frankreich Frankreich|60px|Flagge]]
Tátra-Klasse

SMS Tatra im Jahr 1916
Übersicht
Typ Zerstörer
Einheiten 10
Bauwerft

Danubius-Werft, Fiume

Bestellung 1912–1915
Stapellauf 1912 bis 1917
Auslieferung 1912 bis 1917
Namensgeber Namen von Bergen, Seen und Inseln der Donaumonarchie
Dienstzeit

1913 bis 1936

Verbleib 2 Kriegsverluste
Technische Daten
Verdrängung

850 bis 1050 ts

Länge

85 m

Breite

7,8 m

Tiefgang

2,6 m

Besatzung

105 bis 114 Mann

Antrieb

6 Yarrow-Kohlekessel
2 Dampfturbinen
20.600 PS

Geschwindigkeit

32,5 kn, 2 Schrauben

Reichweite

1600 sm bei 12 kn

Bewaffnung
  • 2 × 100 mm K11 L/50 Kanonen
  • 4 × 66 mm SFK L/45-Geschütze
  • 2 × 66 mm G. L/45 BAG-Geschütze
  • 2 × 2 45 cm-Torpedorohre
Treibstoffvorrat

131 t Kohle

Die Zerstörer der Tátra-Klasse bildeten im Ersten Weltkrieg die 1. Torpedofahrzeugdivision der österreichisch-ungarischen Marine. Die offizielle Bezeichnung der Schiffe war Torpedofahrzeug, sie waren bezogen auf Größe, Bewaffnung und Einsatz den Zerstörern anderer Marinen gleichzusetzen. Die Torpedofahrzeuge und die Rapidkreuzer waren die aktivsten Einheiten der k.u.k. Kriegsmarine. Eskortierung von Großkampfschiffen, U-Jagd, Küstenbeschuss und der mehrfache Angriff auf die Blockadestreitkräfte in der Otranto-Straße gehörten zu ihren Aufgaben.

Die Schiffe der Tátra-Klasse hatten allesamt Namen von Bergen, Seen und Inseln der Donaumonarchie.

SMS Balaton

SMS Balaton, 1916
  • 24. März 1919 Teilnahme an der italienischen Siegesparade in Venedig
  • 27. September 1920 umbenannt in Zenson, nach Pola geschleppt und als Ersatzteillager für die anderen Schiffe dieser Klasse verwendet;
  • 5. Juli 1923 abgewrackt

SMS Csepel

SMS Csepel, 1916

Sie verlor am 4. Mai 1916 durch einen Torpedo des französischen U-Bootes Bernoulli ihr Heck, konnte aber noch nach Pola geschleppt werden. Nach dem Krieg ging das Schiff an Italien über. Diese benannten das Schiff am 26. September 1920 in Muggia um. Am 10. März 1927 wurde es nach Shanghai überstellt, um entlang der chinesischen Küste zu patrouillieren. Am 25. März 1929 strandete es bei Amoy und konnte nicht mehr verwendet werden. Die Besatzung wurde gerettet.

SMS Lika 1

29. Dezember 1915 auf Minen vor Durazzo gelaufen und verloren.

SMS Triglav 1

29. Dezember 1915 auf Minen vor Durazzo gelaufen und verloren.

SMS Orjen

  • Nach dem Krieg an Italien
  • 26. September 1920 umbenannt in Pola
  • Pola im Seearsenal Pola mit Ersatzteilen von Tátra und Balaton umgebaut
  • 1931 Kolonialdienst in Libyen
  • 9. April 1931 umbenannt in Zenson II
  • 1931/32 Kreuzfahrten in der Ägäis
  • 1. Mai 1937 abgewrackt

SMS Tátra

Modell der SMS Tátra
  • 24. März 1919 Teilnahme an der italienischen Siegesparade in Venedig
  • 27. September 1920 umbenannt in Fasana
  • wurde nach Pola geschleppt und als Ersatzteillager für die anderen Schiffe dieser Klasse verwendet
  • 5. Juli 1923 abgewrackt

Siehe auch