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vom 05.06.2017, aktuelle Version,

Thomas Aigner (Historiker)

Thomas Aigner (* 12. Juni 1973 in Mödling bei Wien) ist ein österreichischer Historiker, Direktor des Diözesanarchivs St. Pölten und Präsident des International Centre for Archival Research.

Leben

Aigner besuchte die Volksschule in Altenmarkt an der Triesting, das Gymnasium in Berndorf (1983–1991) und studierte anschließend Geschichte an der Universität Wien. 1994 erfolgte die Sponsion zum Magister der Philosophie und 1997 die Promotion mit der historischen Dissertation über die Klostergemeinschaft Mariazell. Zusätzlich besuchte er ab 1992 einen Ausbildungslehrgang am Institut für Österreichische Geschichtsforschung, den er 1995 mit der Staatsprüfung abschloss. Seit 1. Jänner 1995 ist er Direktor des Diözesanarchivs St. Pölten und seit Juni 2008 Präsident des International Centre for Archival Research, einer Zusammenarbeit vieler Archive zur Digitalisierung ihrer Bestände[1].

Publikationen

Aufsätze
  • Ein Land wird monokonfessionell. Katholische Religiosität im Barockzeitalter, in: Elisabeth Vavra (Hrsg.): Jakob Prandtauer. Leben im Barock. St. Pölten 2010, S. 86–93.
  • Vom Barockzeitalter zu den josephinischen Reformen, in: Schätzereich. Schicksalsreich. Niederösterreich. Kostbarkeiten aus zwei Jahrtausenden. St. Pölten 2009, S. 60–65.

Einzelbelege

  1. Webseite ICARUS