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vom 07.04.2017, aktuelle Version,

Timo Ochs

Timo Ochs
Timo Ochs zu seiner Zeit in Salzburg
Spielerinformationen
Geburtstag 17. Oktober 1981
Geburtsort Göttingen, Deutschland
Größe 189 cm
Position Tor
Junioren
Jahre Station
0000–1996
1996–1999
SC Weende
Hannover 96
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1999–2003
2003–2004
2004–2006
2004–2005
2006–2009
2009–2010
2010–2011
2010–2011
2011–2013
2012–2013
2013
2013–2014
Hannover 96
VfL Osnabrück
TSV 1860 München
TSV 1860 München II
Red Bull Salzburg
Hertha BSC
1. FC Nürnberg
1. FC Nürnberg II
TSV 1860 München
TSV 1860 München II
SSV Jahn Regensburg
1. FC Saarbrücken
0 (0)
25 (0)
47 (0)
8 (1)
85 (0)
2 (0)
0 (0)
9 (0)
1 (0)
2 (0)
13 (0)
38 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Timo Ochs (* 17. Oktober 1981 in Göttingen) ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorwart.

Laufbahn

Seine Karriere begann beim SC Weende, für den er bis 1996 spielte. Danach wechselte er zu Hannover 96, wo er den Sprung zum Stammtorwart im Profikader jedoch nicht schaffte. Er wechselte zur Saison 2003/04 zum Zweitligaaufsteiger VfL Osnabrück, bei dem er bald den Platz von Sven Scheuer übernahm. Obwohl die Mannschaft abstieg, gehörte er für viele Beobachter zu den besten Torhütern der Zweitligasaison, sodass ihn Osnabrück nicht halten konnte und er zum TSV 1860 München wechselte.

Dort saß Ochs zunächst auf der Ersatzbank und machte einige Spiele für die zweite Mannschaft des Klubs in der Regionalliga Süd. Per Elfmeter erzielte er am 19. Spieltag 2004/05 beim 4:0 gegen den FC Nöttingen sogar einen Treffer. Anfang 2005 wurde er nach einer Verletzung von Michael Hofmann Stammtorhüter beim TSV 1860 München. Von den Fans wurde er 2005 zum „Löwen des Jahres“ (beliebtester Spieler) gewählt.

Im Juni 2006 wechselte Timo Ochs zu Red Bull Salzburg und wurde 2007 und 2009 österreichischer Meister. Bis zu seiner Verletzung im Dezember 2008 war er Stammtorhüter. Am Ende der Saison 2008/09 wurde der Vertrag mit Ochs nicht verlängert.

Im September 2009 verpflichtete Bundesligist Hertha BSC Ochs. Er unterschrieb einen Einjahresvertrag und sollte zunächst für den verletzten Stammtorhüter Jaroslav Drobný eingesetzt werden. Am 27. September 2009 gab er am 7. Spieltag der Saison sein Debüt für Hertha BSC im Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim. Am 8. Spieltag zog sich Ochs in der Partie gegen den Hamburger SV einen Muskelfaserriss zu und wurde in der 33. Minute ausgewechselt. Am Ende der Saison trat er mit Hertha den Weg in die zweite Liga an, erhielt für die Spielzeit 2010/11 keinen neuen Vertrag und war zunächst vereinslos.

Im November 2010 schließlich verpflichtete ihn der 1. FC Nürnberg aufgrund der akuten Verletzungssituation auf der Torhüterposition bis zum Saisonende.[1] Er kam allerdings nur zu zehn Einsätzen in der Regionalliga-Mannschaft und verließ Nürnberg am Saisonende, um sich seinem ehemaligen Verein TSV 1860 München anzuschließen,[2] bei dem er hinter Gábor Király Ersatztorhüter war. Am 19. Spieltag der Spielzeit 2011/12, dem letzten vor der Winterpause, kam er zu seinem ersten Einsatz, nachdem sich Kiraly im Training einen Muskelfaserriss zugezogen hatte und dadurch ausfiel.

Am 23. Januar 2013 wechselte Ochs innerhalb der 2. Liga zum SSV Jahn Regensburg.[3] Er unterschrieb einen Vertrag bis Saisonende.[4]

Zur Saison 2013/14 wechselte Ochs zum Drittligisten 1. FC Saarbrücken.[5] Im Sommer 2014 beendet Timo Ochs seine aktive Profikarriere.

Erfolge

  • 2 x Österreichischer Meister: 2007, 2009

Privates

Timo Ochs ist seit Sommer 2007 verheiratet und wurde im Juli 2009 Vater eines Sohnes. Im März 2013 wurde er Vater einer Tochter. Er schloss Mitte 2005 erfolgreich ein Fernstudium im Studienfach Sportmanagement (Diplom) ab und wurde 2010 erfolgreich im Studienfach Sportmarketing (Diplom) geprüft.

Einzelnachweise

  1. 1. FCN verpflichtet Timo Ochs, fcn.de
  2. DFL, Lauth und Ochs sagen "Ja" zu 1860!, kicker.de
  3. Timo Ochs wechselt zum SSV Jahn Regensburg, tsv1860.de
  4. Jahn verpflichtet Timo Ochs, ssv-jahn.de
  5. Timo Ochs wechselt an die Saar, Mitteilung auf der Homepage des 1. FC Saarbrücken vom 4. Juni 2013. Abgerufen am 4. Juni 2013.