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vom 14.05.2025, aktuelle Version,

Valentin Oman

Ausgestaltung der Tanzenberger Schlosskirche (hier mit Kammerchor Klagenfurt)
Seccomalerei und Altar der Kirche in Tanzenberg, Kärnten, gestaltet von Valentin Oman in den Jahren 1986 und 1987
Marianum Tanzenberg, Foto: Ernst Peter Prokop

Valentin Oman (* 14. Dezember 1935 in St. Stefan, Gemeinde Finkenstein am Faaker See) ist ein österreichischer bildender Künstler slowenischer Muttersprache.

Leben

Oman studierte von 1958 bis 1962 an der Akademie für angewandte Kunst Wien bei Hilda Jesser-Schmid in der Meisterklasse für Malerei. 1963 absolvierte er einen Kurs für Druckgraphik bei Riko Debenjak in Ljubljana.

Neben der Malerei schuf Oman Fresken, Reliefs in Beton, Aluminium und Bronze, vielfach in Form von Arbeiten im öffentlichen Raum. Dazu zählen die Ausgestaltung etlicher Kirchen wie die Kirche des Klosters Tanzenberg, die Pfarrkirche von Eisenkappel, Sankt Jakob im Rosental oder die Osterkirche in Oberwart, weiters die Filialkirche St. Magdalena in Wasserhofen mit dem 24-teiligen Zyklus „Ecce Homo“.

Seit 1963 hatte Oman eine ganze Reihe von Einzelausstellungen, hauptsächlich in Österreich und Slowenien, aber auch in der Schweiz, in Deutschland, Luxemburg, Belgien, Italien, Paris, London, Prag und New York.[1]

Valentin Oman lebt in Wien und Finkenstein.

Stil

Finkenstein Glasfenster der Pfarrkirche St. Stefan

Oman gilt als Vertreter der frühen Avantgarde in Kärnten und als Meister der sakralen Kunst.[2] Er beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Menschenbild. Die Figuren sind häufig fragmentarisch, Torsi, Köpfe oder sind nur schemenhaft erkennbar. Seine Bilder sind in vielen Schichten aufgebaut und vielfach überarbeitet. Dadurch wird der Eindruck erzeugt, als ob die Figuren aus der Fläche herauserodiert seien. Ein wichtiges Thema seiner Kunst ist auch die Vergänglichkeit bzw. das Werden und Vergehen.[3]

Auszeichnungen

Werke

Ausstellungen

Literatur

  • Valentin Oman Interventionen im öffentlichen und sakralen Raum Hermagoras, Klagenfurt Wien, ISBN 978-3-7086-1090-0
  • Irmgard Bohunovsky, Ferdinand Neumüller: Valentin Oman. Arbeiten und Projekte für den öffentlichen Raum. Hermagoras, Klagenfurt Wien 2006, ISBN 978-3-7086-0137-3.
Commons: Valentin Oman  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Valentin Oman - Ausstellungen. Abgerufen am 21. Oktober 2024.
  2. ORF@1@2Vorlage:Toter Link/kaernten.orf.at (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Valentin Oman "Mediterrane Fragmente". In: KunstNET Österreich - Galerie Contact. 23. März 2005, archiviert vom Original; abgerufen am 21. Oktober 2024 (österreichisches Deutsch).
  4. Liste der Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich. Abgerufen am 11. August 2015.
  5. Valentin Oman. Retrospektive. Künstlerhaus Wien
  6. "Ecce Homo" von Valentin Oman. In: Galerie bei der Albertina - Zetter. Abgerufen am 21. Oktober 2024 (deutsch).
  7. Ausstellungen österreichischer Kunst in 1010 Wien. Abgerufen am 14. Juni 2024 (deutsch).
  8. https://danubiana.sk/en/vystavy/ecce-homo

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Dieses Foto zeigt das im digitalen Kulturgüterverzeichnis des Landes Kärnten (Österreich) unter der url ecce-homo-lux-aeterna ( commons , de ) aufgeführte Objekt. Eigenes Werk Rollroboter
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Der Kammerchor Klagenfurt-Wörthersee unter der Leitung von Christian Liebhauser-Karl bei einem Konzert auf Schloss Tanzenberg bei Sankt Veit an der Glan in Kärnten / Österreich / Europäische Union . Der Altar der Kirche stammt vom Kärntner Maler Valentin Oman . Eigenes Werk Joadl (all honors to CLK)
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Datei:Kammerchor Klagenfurt 03 2008.JPG
Piktogramm zum Kennzeichnen von Informationen bei einer Wahl/Abstimmung. Own illustration, 2007 Arne Nordmann ( norro )
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Seccomalerei und Altar der Kirche in Tanzenberg, Kärnten, Valentin Oman 1986/87 Von Mai 1986 bis Juni 1987 arbeitete Valentin Oman in der Kirche in Tanzenberg. Er gestaltete die Seitenwände des Altarraums, die beiden Seitenapsiden und das Altarbild. Für die Berarbeitung der Wände wählte er Kaseintemperafarben. In mehreren Schichten wurde die Farbe auf die Wand aufgetragen. Bilder von Menschen entstanden. Diese Bilder wurden mit Gaze überklebt, die nach dem Eintrocknen wieder abgezogen wurde. Manche Schichten lösten sich beim Abziehen von der Wand, andere blieben an der Wand fest. Durch diese Technik kamen Bilder zum Vorschein, die dem Betrachter den Eindruck alter Fresken vermitteln. Dadurch wirken sie auch nicht aufgemalt. Sie treten vielmehr aus der Wand heraus und bilden eine nie enden wollende Prozession. Eigenes Werk Fluxury
CC BY-SA 4.0
Datei:Tanzenberger Schosskirche.jpg