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vom 26.01.2017, aktuelle Version,

Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe

Der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VÖEB) ist eine Interessenvertretung von kommerziellen Entsorgungsbetriebe Österreichs.

Geschichte

Anlass für die Gründung 1982 war das Fehlen einer Organisation, die speziell auf die Anliegen der Abfallwirtschaft ausgerichtet war. Der Verband hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf Österreich. Er repräsentiert über 220 Mitglieder. Damit sind mehr als 80 % der kommerziellen Entsorgungsbetriebe Österreichs im VÖEB organisiert. Der auf freiwillige Mitgliedschaft ausgerichtete Verband ist somit die stärkste wirtschaftliche Einheit der Branche. Um gezielt auf regionale Aspekte eingehen zu können, gibt es für jedes Bundesland einen Landesvertreter im Vorstand. Der Vorstand unter Präsident Robert Gruber besteht aus weiteren neun Mitgliedern, die sich aus den verschiedenen Bundesländern und entsprechend der Mitgliederstruktur zusammensetzen.

Mitglieder

Die private österreichische Entsorgungswirtschaft erwirtschaftet rund 4 Milliarden Euro und stellt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. In den privaten österreichischen Abfallwirtschaftsbetrieben sind über 25.000 Personen beschäftigt. Private Abfallwirtschaft entsorgt drei Viertel des gesamten anfallenden Abfalls. Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche und fördernde Mitglieder. Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich an der Vereinsarbeit beteiligen. Fördernde Mitglieder sind jene, die die Voraussetzungen für ordentliche Mitglieder nicht erfüllen, die Ziele des Vereines aber dennoch bejahen und fördern. Des Weiteren arbeitet der VÖEB eng mit anderen Interessensvertretungen (IV, BDE, ÖWAV, VDRK etc.), Forschungsinstituten und Universitäten, sogenannten kooperativen Mitgliedern, zusammen.

Mittel zur Erreichung des Verbandzweckes

Der Verbandszweck wird durch die angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht. Als ideelle Mittel dienen:

  • Gespräche mit Staatsorganen;
  • Erteilung von Informationen und Auskünften an die Mitglieder;
  • Unterbreitung von Vorschlägen zur Schaffung von praxisgerechten Gesetzen und Verordnungen auf dem Gebiet der Entsorgungswirtschaft;
  • Abhaltung von Messen, Informationsveranstaltungen, Kolloquien, Seminaren und ähnlichen Veranstaltungen;
  • Erfahrungsaustausch der Mitglieder und gesellige Zusammenkünfte;
  • Herausgabe des monatlichen Mediums VÖEB- Intern und die periodische Veröffentlichung des VÖEB – Magazins.

Die erforderlichen materiellen Mittel werden aufgebracht durch:

  • Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge
  • Erträge aus Veranstaltungen
  • Spenden, Sammlungen und sonstige Erträge und Zuwendungen