Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 28.10.2018, aktuelle Version,

Verband Österreichischer Sounddesigner

Der Verband Österreichischer SounddesignerInnen (VOESD) ist eine Berufsvertretung der in der österreichischen Filmwirtschaft arbeitenden Sounddesigner und Tonschnittmeister. Er ist die einzige unabhängige Interessensvertretung dieser Berufsgruppe in Österreich und eines von 9 Mitgliedern im Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden. Der Verein mit Sitz in Wien wurde im Frühjahr 2003 gegründet.

Geschichte und Aktivitäten

Bis Mitte der 1990er Jahre galt Tonschnitt und Sounddesign im Österreichischen Filmschaffen als Teil des Bildschnittes eines Films. Die meisten Filme wurden in mono produziert und der Aufwand der Tonnachbearbeitung war sehr beschränkt. Erst mit der Digitalisierung der Filmpostproduktion entwickelte sich auch in Österreich das neue Berufsbild eines "Schnittmeisters für Ton" – dem Sounddesigner.

Ziel des Berufsverbandes ist es seitdem, das Berufsbild des Sounddesigners als kreativen Gestalter der Tonebene eines Filmes und als Verantwortlichen für den gesamten Workflow der Tonpostproduktion im Österreichischen Filmschaffen zu verfestigen. Zu den größten Erfolgen gehört daher auch die Aufnahme des Berufsbildes Sounddesign in den Kollektivvertrag der Filmschaffenden, die seit 1. Jänner 2017 wirksam ist. Im Rahmen des Filmfestivals Diagonale stiftet der Verband jährlich Preise für das Beste Sounddesign eines Spiel- und eines Dokumentarfilms und auch an der Installierung der Preise für die beste Tongestaltung der Akademie des Österreichischen Films (Österreichischer Filmpreis) war er maßgeblich beteiligt.

Mitgliedschaft

Es gibt fünf verschiedene Arten der Mitgliedschaft. Ein ordentliches Mitglied muss zumindest 2 Jahre hauptberuflich als SounddesignerIn im Film- und Fernsehbereich tätig sein und sowohl künstlerisch, als auch handwerklich und organisatorisch in der Lage sein die Vertonung eines Kinospielfilms professionell durchzuführen. Als Vorstufe zur ordentlichen Mitgliedschaft dient die außerordentliche Mitgliedschaft. Daneben gibt es noch assoziierte Mitglieder, fördernde Mitglieder und Ehrenmitglieder.