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vom 11.05.2017, aktuelle Version,

Verband Österreichischer Sounddesigner

Der Verband Österreichischer SounddesignerInnen (VOESD) ist eine Berufsvertretung der in der österreichischen Filmwirtschaft arbeitenden Sounddesigner und Tonschnittmeister. Er ist die einzige unabhängige Interessensvertretung dieser Berufsgruppe in Österreich und eines von 9 Mitgliedern im Dachverband der Österreichischen Filmschaffenden. Der Verein mit Sitz in Wien wurde im Frühjahr 2003 gegründet.

Geschichte und Aktivitäten

Bis Mitte der 1990er Jahre galt Tonschnitt und Sounddesign im Österreichischen Filmschaffen als Teil des Bildschnittes eines Films. Die meisten Filme wurden in mono produziert und der Aufwand der Tonnachbearbeitung war sehr beschränkt. Erst mit der Digitalisierung der Filmpostproduktion entwickelte sich auch in Österreich das neue Berufsbild eines "Schnittmeisters für Ton" - dem Sounddesigner. Sein Ziel ist es seitdem, das Berufsbild des Sounddesigners als kreativen Gestalter der Tonebene eines Filmes und als Verantwortlichen für den gesamten Workflow der Tonpostproduktion im Österreichischen Filmschaffen zu verfestigen. Der VOESD ist der offizielle Vertreter Österreichischer SounddesignerInnen bei Kollektivvertragsverhandlungen zwischen der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe und dem Fachverband der Film- und Musikindustrie. Im Jahr 2005 scheiterten Verhandlungen zu einem eigenen Berufsbild mit Mindestgage für Sounddesigner. Daher findet sich nach wie vor das Berufsbild eines Sounddesigners im Anhang des Kollektivvertrags der Filmschaffenden unter "Schnittmeister Film/Video". Der Verband will zudem die Zusammenarbeit mit anderen Filmdepartments verstärken.

Mitgliedschaft

Es gibt fünf verschiedene Arten der Mitgliedschaft. Ein ordentliches Mitglied muss zumindest 2 Jahre hauptberuflich als SounddesignerIn im Film- und Fernsehbereich tätig sein und sowohl künstlerisch, als auch handwerklich und organisatorisch in der Lage sein die Vertonung eines Kinospielfilms professionell durchzuführen. Als Vorstufe zur ordentlichen Mitgliedschaft dient die außerordentliche Mitgliedschaft. Daneben gibt es noch assoziierte Mitglieder, fördernde Mitglieder und Ehrenmitglieder.