unbekannter Gast
vom 13.09.2017, aktuelle Version,

Veronica Moser

Veronica Moser (* 1964 oder früher ) ist eine österreichische Pornodarstellerin.

Karriere

Sie arbeitete in Österreich als Sekretärin. Sie begann nebenberuflich als Modell für Aktfotos zu arbeiten, später folgten Pornofotos. Dann startete sie in den 1980er Jahren ihre Tätigkeit als Pornodarstellerin. Ihr erster Pornofilm erschien 1982 Josefine Mutzenbacher – Wie sie wirklich war Teil 3.[1] Ende 1992 drehte sie den ersten Porno im Bereich Koprophilie. Laut Aussage in einem Interview, welches auf YouTube zu sehen ist, bat sie ein Freund, mit ihm diese Sexspielart zu versuchen. Vorher hatte sie bereits Erfahrung mit Natursekt gesammelt. Dabei ließ sie sich von Anfang an nicht nur mit menschlichem Kot beschmieren, sondern sie schluckte auch. Sie benötigte zwei Jahre Training, um Kot hinunterschlucken zu können.[2]

Im Interview von 2010 erläuterte sie, dass sie Kot wirklich gerne aufnimmt, im Magen hat und auch immer gut verdaut hat. Sie hätte eine nymphomanische Ader und auch eine exhibitionistische und kann das in den Filmen gut ausleben.

Während der 1990er Jahre wirkte sie insbesondere in Filmen der „Sperrgebiet“-Serie mit und spielte bevorzugt devote Rollen. Sie spielte in mehr als 120 Pornofilmen, von denen die überwiegende Anzahl Koprophilie zum Thema hatten. Moser gilt als bekannteste Darstellerin für diese Art von Pornographie weltweit.[3]

Ab 2007 richtete sie ihren Fokus auf Fetisch-Pornografie mit Gummi, Latex, Piercings, Tatoos usw. und legte sie sich den Künstlernamen „Pornarella“ zu. Im August 2008 kehrte sie in das Koprophilie-Geschäft zurück und kündigte auf ihrer Webseite an, monatlich einen neuen Film zu drehen, der nur online erhältlich sein soll.[4]

Moser lebt in Berlin und ist nach eigener Aussage in Interviews verheiratet.

Trivia

Die Rockband Espiritos Zombeteiros hat Moser ein Lied gewidmet.[5]

Das aus dem Familiennamen abgeleitete Verb to moser hat als Slangausdruck für (an)koten Eingang in die englische Sprache gefunden.[6]

Filmografie (Auswahl)

  • 1982: Josefine Mutzenbacher – Wie sie wirklich war Teil 3
  • 1983: Diamond Baby
  • 1985: Inside Marilyn
  • 1992: Lady Gourmet
  • 1992: Sperrgebiet 3
  • 1995: Sperrgebiet 6 – Auch hübsche Frauen müssen scheißen
  • 1997: Liquid Shit – Veronica Moser the Scat Queen
  • 2006: Shitmaster
  • 2008: Brown Reunion

Einzelnachweise

  1. Biographie auf der Homepage von Moser
  2. MrXblo: Deep Inside Veronica Moser's Mind Interview, youtube Video (10:00), 22. März 2010, abgerufen 30. November 2016.
  3. http://www.kapelovitz.com/scat.htm (Memento vom 30. Oktober 2007 im Internet Archive)
  4. Ankündigung auf ihrer Webseite
  5. Video eines Liveauftrittes bei YouTube
  6. Eintrag zu moser im Urban Dictionary