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vom 24.05.2018, aktuelle Version,

Walser Privatbank

  Walser Privatbank AG
Staat Osterreich  Österreich
Sitz Hirschegg
Rechtsform Aktiengesellschaft (Namensaktien; nicht börsennotiert)
Bankleitzahl 37434[1]
BIC RANJAT2BXXX[1]
Gründung 1894
Website www.walserprivatbank.com
Geschäftsdaten 2017
Mitarbeiter 140
Geschäftsstellen 1 (Österreich)
2 (Deutschland)
Leitung
Vorstand Florian Widmer (Vorsitz)
Erhard Tschmelitsch
Regina Reitter

Die Walser Privatbank ist eine Bank mit Sitz in Hirschegg in Österreich. Sie wurde ursprünglich 1894 als regionale „Spar- und Darlehenskassenverein Mittelberg“ gegründet. Inzwischen liegt der Geschäftsfokus auf Private Banking, vor allem für Kunden mit einem Vermögen von mindestens 300.000 Euro[2]. Aufgrund der Lage im Zollausschlussgebiet Kleinwalsertal ist die Walser Privatbank deutsches Wirtschaftsgebiet, aber nicht Befugnisgebiet des deutschen Zolls.

Geschäftstätigkeit

Das Unternehmen in Form einer Aktiengesellschaft ist spezialisiert auf Kunden mit einem liquiden Anlagevermögen von mehr als 300.000 Euro. Das Geschäftsvolumen beträgt knapp 2,9 Mrd. Euro (Stand: 31. Dezember 2017). Neben ihrem Hauptsitz im Kleinwalsertal (Österreich) unterhält die Bank Niederlassungen in Düsseldorf und Stuttgart. Sie beschäftigt rund 140 Mitarbeiter.

Geschichte

Die Bank wurde 1894 als „Spar- und Darlehenskassenverein Mittelberg“ im österreichischen Kleinwalsertal gegründet. 1964 wurde sie in „Raiffeisenbank Kleinwalsertal“ umbenannt, 2010 in „Walser Privatbank AG“. 2011 wurden Niederlassungen in Düsseldorf und Stuttgart eröffnet.[3]

2016 wurde gegen Bankmitarbeiter ein Verfahren wegen Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung eingeleitet. Die Walser Privatbank bezahlte ein Bußgeld von über 5,4 Millionen Euro.[4]

Einzelnachweise

  1. 1 2 Abfrage für BLZ 37434. In: SEPA-Zahlungsverkehrs-Verzeichnis der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). (Neuladen des Browsers erforderlich.)
  2. Horizont 17/2016 - Das schöne aus dem Tal
  3. Homepage Walser Privatbank: „Herkunft und Entwicklung“
  4. Süddeutsche Zeitung am 4. Oktober 2016: „Alte Selbstanzeigen liefern Spuren zu neuen Steuerhinterziehern“