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vom 29.12.2018, aktuelle Version,

Wanda von Sacher-Masoch

Wanda von Sacher-Masoch in der Satirezeitung Die Bombe (1879)

Wanda von Sacher-Masoch (* 14. März 1845 in Graz als Angelika Aurora Rümelin; † 1917 in Paris[1]; Pseudonym Wanda von Dunajew) war eine Schriftstellerin und die Ehefrau von Leopold von Sacher-Masoch.

Leben

Nach vorangegangenem Briefwechsel heiratete sie 1873 den Schriftsteller Sacher-Masoch mit 26 Jahren und lebte mit ihm an wechselnden Orten: Wien, Bruck an der Mur, Budapest, Leipzig. In der Ehe übernahm sie auf Verlangen des Dichtergatten die Rolle der Wanda von Dunajew, der Venus im Pelz von Sacher-Masoch.[2] Die Ehe wurde 1887 geschieden; Wanda lebte von 1882 bis 1888 mit ihrem Geliebten Armand bzw. Jacques Saint-Cère (d. i. Armand Rosenthal, 1855–1898) in Frankreich. Sie lebte dann in Lausanne bzw. Paris, wobei für die Zeit nach 1909 bislang keine gesicherten Informationen vorliegen.

Werke

  • Der Roman einer tugendhaften Frau. Ein Gegenstück zur "geschiedenen Frau" von Sacher-Masoch. - Prag: Bohemia, 1873
  • Echter Hermelin. Geschichten aus der vornehmen Welt - Bern: Frobeen 1879
  • Die Damen im Pelz. Geschichten - Leipzig: E. L. Morgenstern, 1882
  • Meine Lebensbeichte. Memoiren - Berlin, Leipzig: Schuster & Loeffler, 1906 Meine Lebensbeichte, Text im Projekt Gutenberg
  • Masochismus und Masochisten. Nachtrag zur Lebensbeichte - Berlin, Leipzig: Hermann Seemann, 1908

Einzelnachweise

  1. Wanda von Sacher-Masoch: Ein außergewöhnliches Temperament. In: derStandard.at. 2. Juli 2017, abgerufen am 16. Dezember 2017.
  2. Ingrid Spörk: Liebe und Verfall: Familiengeschichten und Liebesdiskurse in Realismus und Spätrealismus. Königshausen & Neumann, 2000. ISBN 978-3-8260-1490-1 widmet sich ab Seite 190 Wanda von Sacher-Masoch.