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vom 22.06.2018, aktuelle Version,

Wieting (Kärnten)

Wieting (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Wieting
Wieting (Kärnten) (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Sankt Veit an der Glan (SV), Kärnten
Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan
Pol. Gemeinde Klein St. Paul
Koordinaten 46° 52′ 13″ N, 14° 32′ 25″ Of1
Höhe 630 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 212 (Vorlage:FormatDate/Wartung/Error)
Gebäudestand 86 (2001)
Fläche d. KG 3,87 km²
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 01799
Katastralgemeinde-Nummer 74133
Zählsprengel/ -bezirk Wieting (20513 002)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS
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212

BW

Wieting ist sowohl Katastralgemeinde als auch Ortsteil der Gemeinde Klein Sankt Paul im politischen Bezirk Sankt Veit an der Glan und zählt 278 Einwohner (laut Volkszählung 2001). Das Haufendorf im mittleren Görtschitztal liegt beiderseits an der Görtschitztal Straße (B92) um die groß angelegte, seit 1480 zur Erzabtei St. Peter in Salzburg gehörige Propstei. Die römerzeitliche Besiedlung ist mit dem Erzabbau in Zusammenhang stehend.

Propsteipfarrkirche St. Margareta

Pfarrkirche Wieting

Die erstmals 1180/1193 sowie 1200/1206 erwähnte, der heiligen Margareta von Antiochia geweihte katholische Pfarrkirche ist das historische Ortszentrum Wietings. Der große Kirchenbau besitzt einen Vierungsturm sowie einen Kapellenanbau südlich des Chores und ist mit der westlich davon gelegenen Propstei durch einen gedeckten Gang verbunden.

Der Kirchplatz wurde in den Jahren 2008/2009 neu gestaltet. Dabei wurde die Straßeneinfahrt verlegt und der Platz mit Stufen von der Straße abgegrenzt. Auf dem Platz befindet sich unter anderem eine römerzeitliche, kopflose Sitzstatue der Landesgöttin Isis Noreia.

Wietinger Erntedank

Das Wietinger Erntedankfest lockt alle zehn Jahre Hunderte Besucher aus ganz Österreich an und macht Wieting für diesen Tag zu einer Hochburg der ländlichen Kultur. Der Höhepunkt ist die Parade mit über 70 Wagen, die von den Vereinen, Betrieben und einzelnen Familien prachtvoll geschmückt werden. Das nächste Fest findet im Jahr 2022 statt.

Literatur

  • Josef Höck: Geschichte der Propstei Wieting im Görtschitztal, Kärnten (1147-1848). Eigenverlag der Erzabtei St. Peter, Salzburg 1979.
  • Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Verlag Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1069–1071.
  Commons: Wieting  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien