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vom 02.04.2017, aktuelle Version,

Wolfgang Eder (Manager)

Wolfgang Eder (* 5. Februar 1952 in Steinbach am Attersee) ist ein österreichischer Manager und zurzeit Vorstandsvorsitzender der Voestalpine AG.

Wolfgang Eder studierte von 1972 bis 1976 Jus an der Universität Salzburg (Dr. iur. 1976), war dort ab 1974 auch Studienassistent am Institut für österreichisches und internationales Handels- und Wirtschaftsrecht und trat nach einem dreiviertel Jahr beim Linzer IMAS-Institut im Jahr 1978 als Experte für Gesellschaftsrecht in die damalige VOEST ein. Dort wurde er 1982 Prokurator, 1988 Bereichsleiter (Konzernkoordination, Recht und Beteiligungen, internationale Beziehungen, Umweltbelange) und war 1995 maßgeblich am Börsengang der VOEST-ALPINE STAHL AG beteiligt. Seit Dezember 1995 ist er Mitglied des Vorstandes, im September 2001 wurde er Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und seit 1. April 2004 leitet er als Vorstandsvorsitzender den nunmehr voestalpine AG genannten Stahl-Konzern.

In den Medien bekannt wurde Wolfgang Eder vor allem durch seine Äußerungen zur Klimapolitik, wo er oft als Wortführer der Industriellenvereinigung, für eine moderate Umweltgesetzgebung der Republik Österreich eintritt und vor zu ambitionierten CO2-Reduktionsmaßnahmen warnt, da diese dem Wirtschaftsstandort Österreich, bzw. der Europäischen Union insgesamt schaden könnte, wenn nicht ähnliche Emissionsgrenzwerte auch in Ländern wie den USA und der VR China eingeführt werden.

Die Voestalpine ist als Konzern mit seinen verschiedenen Standorten der größte CO2-Emittent Österreichs.

Außerdem kritisiert Eder das Verbot der umstrittenen Schiefergasgewinnung (Hydraulic Fracturing) in Österreich. [1]

Eder ist Präsident der Weltstahlverbandes.[2]

Quellen

Einzelnachweise

  1. Schiefergas und niedrige Löhne: Wie die USA Europas Industrie überholen 28 August 2014 -OÖ Nachrichten.
  2. orf.at - Voest-Chef Eder bleibt Weltstahlpräsident. Artikel vom 12. Oktober 2015, abgerufen am 12. Oktober 2015.