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vom 07.07.2016, aktuelle Version,

Wolfgang Klinger

Wolfgang Klinger (* 10. Mai 1959 in Wels) ist ein österreichischer Politiker (FPÖ), Transport- und Bauunternehmer sowie Gastwirt. Klinger war von 2009 bis 2016 Abgeordneter zum Oberösterreichischen Landtag, seit 29. Juni 2016 ist er Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat.[1]

Leben

Klinger besuchte von 1965 bis 1973 die Volks- und Hauptschule in Gaspoltshofen und danach zwischen 1973 und 1979 die TB Saalfelden. Den Präsenzdienst leistete er im Luftabwehrbataillon 4 und 3 in Hörsching ab. Er betreibt ein Transportunternehmen und einen Gastronomiebetrieb in Gaspoltshofen. Das Gasthaus Klinger ist dabei seit 115 Jahren in Familienbesitz, Klinger führt zudem seit 20 Jahren das ebenfalls in Familienbesitz befindliche Transportunternehmen.

Klinger ist seit 1991 Ortsparteiobmann der FPÖ-Gastpoltshofen sowie Gemeinderat und Fraktionsobmann. Seit 1991 ist er zudem im Landesvorstand des Rings Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW). 1997 wurde Klinger in der Gemeindevorstand von Gaspoltshofen gewählt, 2003 wurde er Bürgermeister. 2004 wurde er zudem zum Landesobmann des RFW-Oberösterreich gewählt. Klinger ist seit 2009 auch Bezirksparteiobmann der FPÖ-Grieskirchen/Eferding und wurde 2009 mit 65,9 % im ersten Wahlgang als Bürgermeister bestätigt. Seit dem 23. Oktober 2009 ist Klinger Abgeordneter zum Landtag und Bereichssprecher für Wirtschaft und Gemeinden. In der Wirtschaftskammer OÖ sowie in der Bundeswirtschaftskammer übt Klinger mehrere Funktionen aus, insbesondere im Bereich der Sparte Transport und Verkehr und im Wirtschaftsparlament.

Klinger ist verheiratet und Vater zweier Töchter (* 1982 bzw. 1988) und eines Sohnes (* 1991). Er lebt in Gaspoltshofen. In seiner Jugend war er Vizestaatsmeister im Judo.

Im oberösterreichischen Landtag wurde er Anfang Juli 2016 von Sabine Binder abgelöst.[1] Wolfgang Klinger wechselte mit 29. Juni 2016 als Nachfolger von Heinz-Peter Hackl in den Nationalrat.

Einzelnachweise

  1. 1 2 orf.at - Neue Gesichter im Landtag. Artikel vom 7. Juli 2016, abgerufen am 7. Juli 2016.