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vom 16.02.2017, aktuelle Version,

Wolfgang Lindner junior

Wolfgang Lindner jr, Musikantenstadl-Tournee 2010

Wolfgang Andreas Lindner (* 17. Juni 1981 in Steyr, Oberösterreich) ist ein österreichischer Musiker, Musikproduzent und Verleger.

Leben

Wolfgang Lindner jr. besuchte die Oberstufe im BORG Krems mit den Schwerpunkten Musik und Informatik. Ab 1997 besuchte er das Franz Schubert Konservatorium, Abteilung Jazz. Als Hauptfach belegte Lindner Schlagzeug bei Horst Legat und im Nebenfach Klavier bei Andy Plank. Währenddessen absolvierte er an der S.A.E. (School of Audio Engineering) in Wien die Ausbildung zum geprüften Tontechniker. Es folgten eine Lehrpraxis für Jazz-Schlagzeug bei Walter Grassmann und das Studium am Vienna Konservatorium Abteilung Jazz- und Popularmusik, Hauptfach Schlagzeug bei Andi Weiss. Neben seiner Ausbildung arbeitete er als Tontechniker im Tonstudio seines Vaters Wolfgang Lindner sen.

Er war Gründungsmitglied und Schlagzeuger der Rock-Band Die Abfangjäger, der Funk & Soul-Band The Horny Funk Bros., dem Tanzorchester Blue Danube, sowie Percussionist in der Big-Band seines Vaters, der Wolfgang Lindner Band, welche er 2005 übernahm.

Er gründete 2006 die Firma media-pro, ein Dienstleistungsunternehmen für Musik und Medienproduktion, mit Sitz in Grafenegg, Niederösterreich und betreut damit musikalisch verschiedene Künstler und auch TV-Stationen.

Seine ersten Chartplatzierungen erreichte er 2013 als Co-Produzent von Thomas Rabitsch mit dem Album Able des österreichischen Singer-Songwriters Thomas David, welches sich 12 Wochen in den offiziellen Album-Charts der Ö3 Top40 halten konnte und auch Gold-Status erreichte.[1] Weitere Charterfolge als Produzent folgten in den darauf folgenden Jahren, unter anderem für die Single-Produktionen des Duos Harfonie und für das Album seven der A-cappella-Gruppe Piccanto.

2014 gründete er gemeinsam mit Thomas Eder & Marlene Mairinger das Komponisten-Team SOKOmiez, ein Pseudonym unter dem neue Songs wie Dirndl check'n (Die Jungen Zillertaler) und Küss mich (Stefanie Hertel) entstanden.

2016 komponierte und produzierte Lindner die neue Signation zur TV-Show-Reihe Starnacht des ORF, welche am 30. April 2016 bei der Starnacht am Neusiedler See Premiere feierte.

Wolfgang Lindner jr. ist aktiv als Bandleader und Schlagzeuger der Musikgruppen Wolfgang Lindner Band und Heavy Talents, sowie auch als Freelancer-Drummer für andere Künstler und Musikgruppen tätig.

Er ist seit 1996 Endorser für Yamaha Drums und Keyboards.[2]

TV-Shows

  • 2006–2015 Musikantenstadl (ORF2, BR, SRF1) - musikalische Gesamtleitung, Consulting, Musikproduktion, Orchesterleitung
  • seit 2011 - Die große Chance (ORFeins) - Bandleader der Begleitband Heavy Talents
  • 2012 - Österreich rockt den Song Contest (ORFeins) - musikalische Gesamtleitung
  • 2012/ 2013 Einfach Kathi - resch & lieblich (ServusTV) - musikalische Leitung, Bandleader der Begleitband Die Ton-Tauben
  • 2012/2013 - Die große Comedy Chance (ORFeins) - musikalische Gesamtleitung, Bandleader der Begleitband Heavy Talents
  • seit 2014 - Zauberhafte Weihnacht - Im Land der stillen Nacht (ORF2/BR/HR/SWR/3sat) - musikalische Gesamtleitung, Consulting, Musikproduktion, Bandleader
  • seit 2015 - Stadlshow - (ORF2, BR, SRF1) - musikalische Gesamtleitung, Consulting, Musikproduktion, Orchesterleitung
  • seit 2015 - Die große Chance der Chöre (ORF eins) - Bandleader der Begleitband Heavy Talents
  • 2016 - Starnacht (ORF/MDR) - Komposition, Musikproduktion
  • 2016 - Alpen-Radtour (ORF2, BR) - musikalische Gesamtleitung, Consulting, Musikproduktion
  • seit 2016 - Dancing Stars (ORFeins) - musikalische Aufnahmeleitung

Diskografie als Produzent

Diskografie als Musiker

  • Die Abfangjäger
  • H.F.B. - The Horny Funk Bros.
  • Wolfgang Lindner Band
  • Wolfgang Lindner & Die jungen Stadlmusikanten
  • Thomas David
  • Marlen Billii
  • Harfonie
  • u.v.a.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Austrian Charts - Able. Abgerufen am 7. Dezember 2016.
  2. Wolfgang Lindner - Yamaha - Österreich. In: at.yamaha.com. Abgerufen am 7. Dezember 2016 (österreichisches deutsch).
  3. Austrian Charts. Abgerufen am 7. Dezember 2016.