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vom 05.02.2017, aktuelle Version,

Zuzana Mausen-Ferjenčíková

Zuzana Magdalena Maria Mausen-Ferjenčíková (* 1978 in der Tschechoslowakei) ist eine slowakische Organistin.

Zuzana Mausen-Ferjenčíková

Leben

Zuzana Ferjenčíková studierte an der Hochschule für Musik in Bratislava bei Ján Vladimír Michalko und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Peter Planyavsky. Besonders geprägt haben sie ihr Studium und ihre spätere Zusammenarbeit mit Jean Guillou in Paris, dessen Werke sie als Solistin und auch gemeinsam mit demselben regelmäßig aufführt.

Die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit liegen im Bereich der Orgelmusik der Romantik sowie der Orgelimprovisation und Orgelkomposition für Konzert und römisch-katholische Liturgie. 2000–2008 unterrichtete sie Orgel und Orgelimprovisation an der Hochschule für Musik in Bratislava. Von September 2006 bis zum Sommer 2013 war sie Stiftsorganistin der Benediktinerabtei Unserer Lieben Frau zu den Schotten in Wien, wo sie 2007 das Internationale Orgelfestival Dialogues Mystiques begründete und bis Ende 2013 künstlerisch leitete. Ihre Konzerttätigkeit erstreckt sich über ganz Europa und die USA.

2011 gründete sie die Wiener Franz Liszt-Gesellschaft, deren Präsidentin sie ist. Anlässlich des 200. Geburtstages von Franz Liszt im Jahr 2011 brachte sie an der großen Orgel der Schottenabtei in einer Serie von sechs Konzerten das gesamte Orgelwerk Liszts zur Aufführung.

Im Jahr 2013 widmete sich Zuzana Mausen-Ferjenčíková in einer Serie von sieben Konzerten des 24. Orgelfestivals an der Kirche Saint-Eustache de Paris dem gesamten Orgelwerk Jean Guillous, der dort in jenem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum als Titularorganist feierte.

Preise

  • 1. Preis für Orgelimprovisation und 2. Preis für Orgelinterpretation in Opava (CZ) 1996.
  • 1. Preis für Improvisation und Titel Laureat beim Internationalen Orgelwettbewerb in Brünn (CZ) 1997.
  • 1. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb Premio Valentino Bucchi in Rom (I) 2003.
  • 1. Preis beim Internationalen Orgelimprovisationwettbewerb in Haarlem (NL) 2004.

Kompositionen seit 2006 (Auswahl)

  • Ad mattai Psalm 6 für Flöte und Orgel (2006). Uraufführung Lockenhaus, 2007.
  • Diotima für Orgel Solo, über Texte von Hölderlin (2007). Uraufführung Luxemburg, 2007.
  • Miserere Psalm 51 für Orgel und Sprecher (2007). Uraufführung Wien, 2007.
  • Sub tuum praesidium für Orgel Solo (2008). Uraufführung Bratislava, 2008.
  • Über uns, o Herr, erhebe Dein leuchtendes Antlitz (2008). Uraufführung Andechs, 2008.
  • Adoro Te und Salve Regina für 2 Orgeln (2009). Uraufführung Wien, 2009.
  • Mystère de l'amour, Symphonische Dichtung für große Orgel (2011). Uraufführung Graz, 2011.
  • Visionen des Johannes, Alleluia - Offertorium - Communio zu Texten des Johannes-Evangeliums und der Offenbarung (2012). Uraufführung Ratingen, 2012.
  • Gebet für den Heiligen Vater, aus Anlass der Emeritierung von Papst Benedikt XVI. Uraufführung Wien, 28. Februar 2013.

CD-Aufnahmen

  • Organ: Liszt, Franck, Reubke (2007).
  • Regina Coeli (2009).
  • Marcel Dupré: Le Chemin de la Croix (2010).
  • Liszt (2011).