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Der schwierige Abbruch des Heizhauses der TU Graz 1985#

Bis 1985 wurde die TU Graz von einem eigenen Heizhaus versorgt. Nach dem Anschluss an die Fernwärme wurde das alte Heizhaus nicht mehr gebraucht und musste daher einem neuen Gebäude Platz machen.

Das alte Heizhaus sollte durch eine Sprengung beseitigt werden. Diese Sprengung erreichte allerdings nur eine beträchtliche Schieflage des Gebäudes, ohne es aber ganz einstürzen zu lassen.

Durch die Schieflage war es aber nun zu gefährlich, das Gebäude zu betreten, um neue Sprengladungen anzubringen. So entschloss man sich zu einer etwas unorthodoxen Lösung:

Man wollte das Gebäude mit drei Bergepanzern vom Bundesheer umreissen. Zu diesem Zweck wurden Stahlseile um des ganze Haus geschlungen und mit den Panzern verbunden. Beim ersten Ziehversuch stellte es sich aber heraus, dass die Seile mit zu schwachen Seilverbindern zusammengefasst waren und diese nachgaben.

Es dauerte einige Stunden bis stärkere Verbinder angeschafft waren. Dann allerdings hatte das Gebäude der Kraft der drei Panzer nichts mehr entgegenzusetzten.

Die folgende Bildserie zeigt die verschiedenen Stadien des Abbruchs.