unbekannter Gast

Kranich, such' nach Deinem Süden, Kranich, finde Deinen Weg, fliegst ohnehin, wohin Du willst, auch wenn ich Hindernisse leg'.

Kranich, Du kennst die Bestimmung, jedes Mal der selbe Ort, und so wie die Natur es will, fliegst Du auch immer wieder fort.

Kranich, weitaus schöner wär' es, bliebst Du, wo die Sonne ist, bautest Dir den einen Horst, wo Du die Wärme nie mehr misst.

Doch Kranich, gegen Deinen Willen hilft auch kein gut gemeinter Rat, denn jeder folgt dem einen Ziel, das er vor seinem Auge hat.

Kranich, komm' und wink' noch einmal, später sieh Dich nicht mehr um, denn je mehr ich sagen könnte, desto eher bleib' ich stumm.

Kranich, Kranich, ich bin einsam, seit Du das Land verlassen, hab' mich von Deinem Lebensmut wohl doch nur blenden lassen.