Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast

Eichenbrunn, "Wunderquelle" #

(Gemeinde Gnadendorf, Verwaltungsbezirk Mistelbach)

Logo ServusTV
"Heimatlexikon - Unser Österreich"
Ein Projekt von ServusTV in Zusammenarbeit mit dem Austria-Forum

Eichenbrunn
Kolomanibrünnl
© Wolf Ruzicka

Gegenwart
Die Anfang des 18. Jahrhunderts erbaute Pfarrkirche ist dem hl. Koloman geweiht, sie wurde 1950/51 umgestaltet. An der Nordseite angebaut befindet sich seit 1904 das Kolomanibrünnl mit einer Figur des Heiligen, davor ein versperrter Brunnenschacht mit der Warnung "Brunnenschutzgebiet".

Geschichte
Es spricht für die Bedeutung der Kirche im Mittelalter, dass sie in den Jahren vor 1500 drei Ablässe erhielt. Das Wasser wurde "für allerhand Krankheiten und Anliegen" verwendet.

Gestalten
Bis 1826 stand beim Brunnen eine große Eiche, unter welcher der hl. Koloman gerastet haben soll. Der irische Pilger befand sich um die Jahrtausendwende auf dem Weg ins Heilige Land. Bei Stockerau wurde er als Spion verdächtigt und hingerichtet. Seine Reliquien befinden sich im Stift Melk. Der hl. Koloman war bis 1663 der Landespatron Österreichs (seither: St. Leopold) und soll gegen Unwetter helfen. Ihm geweihte Quellen galten als heilkräftig.

Redaktion: hmw

Siehe auch:
--> Wunderquellen in Niederösterreich nach Helga Maria Wolf: Katalog zur Ausstellung "Mythos Wasser", ehem. NÖ Museum für Volkskultur, Groß-Schweinbarth, 2009
--> Heilige Quellen in Österreich von Siegrid Hirsch und Wolf Ruzicka, 2008