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Unter-St.-Veit#

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"Heimatlexikon - Unser Österreich"
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Wappen., Foto: DasSchORscH. Aus: Wikicommons
Wappen.
Foto: DasSchORscH. Aus: Wikicommons

Der alte Vorort Unter-St.-Veit war ein Teil der Gemeinde "St. Veit an der Wien". Er geht auf die Siedlung "Goteinsfeld" aus dem 11. Jahrhundert zurück. Rund um die 1568 erwähnte Feldmühle (Feldmühlgasse) standen noch Mitte des 18. Jahrhunderts nur einige Häuser. Die wesentliche Entwicklung begann 1803, als der Herrschaftsbesitzer im Bereich der Feldmühlgasse auf landwirtschaftlichen Gründen hundert Bauparzellen abstecken ließ. Im „Neudörfl“ siedelten sich vor allem Gewerbe- und Handwerkstreibende an. Dies bewirkte, dass die Interessen der Ober- und der Unter-St.-Veiter oft weit auseinander lagen und es häufig zu Streitigkeiten kam. Beide Orte waren daher an der Trennung interessiert, die 1867 genehmigt wurde.

Die Unter-St.-Veiter Kirche wurde 1862-65 errichtet und ein Jahrhundert später abgebrochen. Das 1967 geweihte, Gotteshaus nach Plänen von Anton Steflicek, hat einen Fassungsraum von 850 Personen und einen 30 m hohen Turm. Die Innenraumgestaltung versinnbildlicht das Patrozinium, die Verklärung Christi. Zu den markanten Gebäuden in Unter St.-Veit zählen die Villa Langer in der Beckgasse, ein Werk Josef Plecniks, und die 2012 revitalisierte Klimt-Villa in der Feldmühlgasse, das letzte Atelier von Gutav Klimt 1862-1918).

Das Wappen zeigt den hl. Veit.

Quellen#

Redaktion: hmw

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