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Andics, Hellmut#


* 25. 8. 1922, Wien


Journalist und Fernsehautor


Andics begann seine journalistische Laufbahn 1945 beim "Neuen Österreich", später setzte er seine Tätigkeit bei "Die Presse" fort. Sehr bald spezialisierte er sich auf spannend aufbereitete zeitgeschichtliche Reportagen und Fernsehdokumentationen. Mit seinem Buch über die 1. Republik, das den Titel "Der Staat, den keiner wollte" trug, wirkte er begriffsbildend. Als Autor von historisch exakt recherchierten Fernsehserien, wie "Ringstraßenpalais", verstand er es, dem Bildungsauftrag des Mediums gerecht zu werden. Ab 1975 war er Leiter der burgenländischen Kultur- und Bildungszentren, 1980-1986 leitete er als Landesintendant das ORF-Studio Burgenland. Als Autor zahlreicher Bücher zur österreichischen Geschichte, vorwiegend des 19. und 20. Jahrhunderts, erreichte er einen breiten Bekanntheitsgrad.

Werke#

  • "Der Staat, den keiner wollte" (1962)
  • "Der ewige Jude" (1965)
  • "Der Fall Otto Habsburg" (1965)
  • "50 Jahre unseres Lebens" (1968)
  • "Die Frauen der Habsburger" (1969)
  • "Das österreichische Jahrhundert" (1974)
  • "Ende und Anfang 1945" (1975)
  • "Gründerzeit" (1981)
  • "Die Juden in Wien" (1988)



© "Österreichisches Personenlexikon der Ersten und Zweiten Republik" von Isabella Ackerl und Friedrich Weissensteiner, 1992