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Haitinger, Max#


* 20. 4. 1868, Wien

† 19. 2. 1946, Klosterneuburg (Niederösterreich)


Chemiker


Haitinger besuchte in Klosterneuburg die Wein- und Obstbauschule. Anschließend studierte er Naturwissenschaften in Wien. 1888 absolvierte er seinen Militärdienst und schlug danach die Offizierslaufbahn ein. Er unterrichtete an der Pionierkadettenschule in Hainburg Mathematik, Physik und Chemie und wurde schließlich Kommandant der Schule. Nach 1918 schied er aus der Armee und war als Privatgelehrter tätig. In den 30er Jahren führte er zahlreiche seiner Forschungsarbeiten am Physikal. Institut der Universität Wien durch. In Zusammenarbeit mit den optischen Werken C. Reichert entwickelte er ein Fluoreszenzmikroskop. Er gilt als Begründer der modernen Fluoreszenzmikroskopie. 1937 wurde er mit dem Fritz-Pregl-Preis für Mikrochemie ausgezeichnet.

Werke#

  • "Die Fluoreszenzanalyse in der Mikrochemie" (1937)
  • "Fluoreszenzmikroskopie" (1938)



© "Österreichisches Personenlexikon der Ersten und Zweiten Republik" von Isabella Ackerl und Friedrich Weissensteiner, 1992