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freaquent froschelectronics GmbH

Bezeichnung der Firma
freaquent froschelectronics GmbH
Organisationsform
GmbH
Gründungsjahr
2002
Auszeichnungen
RFID-Hotspot
Geschäftsbereich
Spezialist im Bereich RFID (Radio Frequency Identification) Hardware, Zutrittskontrollsysteme
Stichworte / Themen
Hardware
IT
RFID
Adresse
Moserhofgasse 60/I8010 Graz
Kontakt
http://www.freaquent.com
Basierend auf Daten der Plattform technologie.at, mit Unterstützung der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG. Es werden Unternehmen mit Sitz in der Steiermark vorgestellt, unabhängig von einem etwaigen Mutterkonzern oder anderer Filialen.

Unternehmensprofil#

Die richtige Frequenz#

as Team von freaquent froschelectronics: Helmut Köberl und Reinhold Frosch. (v.r.), © Foto Furgler, SFG
as Team von freaquent froschelectronics: Helmut Köberl und Reinhold Frosch. (v.r.)
© Foto Furgler, SFG

RFID – eine Technologie, die theoretisch schon vor 25 Jahren funktioniert hat. Doch erst mit der Digitalisierung kam der Hype, der eine Vielzahl an Anwendungsgebieten mit sich brachte. Heute ist die berührungslose Datenerfassung „state of the art“, und ein Ende der Möglichkeiten ist noch lange nicht in Sicht.

Radio Frequency Identification – kurz RFID – ist ein automatisches Identifikationsverfahren, das Informationen kontaktlos über elektromagnetische Wellen überträgt, sprich: ein Sender-Empfänger-System, das durch eine berührungslose Identifizierung Objekte mithilfe von Radiowellen erfassen kann. Was sich revolutionär anhört, ist keine Erfindung des digitalen Zeitalters. Die Technologie ist nicht neu und hat prinzipiell schon vor 25 Jahren funktioniert. Lediglich die Anwendungsbereiche sind gewachsen und damit haben sich die Einsatzmöglichkeiten vervielfacht. Seit über zwei Jahrzehnten sind Reinhold Frosch und Helmut Köberl nun schon in der Branche tätig, und im Jahr 2002 gründeten sie gemeinsam die Firma freaquent froschelectronics und etablierten sich als OEM (Original Equipment Manufacturer; dt. Originalgerätehersteller) für RFID-Komponenten und Anbieter von RFID-Systemen.

So komplex die Materie auch erscheinen mag, so simpel sind die Anwendungsgebiete. Täglich kommen wir buchstäblich damit in Kontakt, nur in den meisten Fällen bemerken wir es gar nicht – sollen wir auch nicht, da die Prozesse im Hintergrund ablaufen.

„Wir sind Digitalisierung.“

In einem Hotel in Österreich wird künftig weniger gestohlen – sehr zur Freude des Hoteliers, der nach einer Textilanschaffung im Wert von 30.000 Euro feststellte, dass ihm kontinuierlich das Inventar abhanden kam. Mithilfe der kontaktlosen Kommunikationstechnik, die an Bettwäsche und Co. angebracht wurde, konnten die nächtigenden Langfinger auf diskrete Weise überführt werden – man möchte den Gast ja nicht vergraulen.

Die Technologie findet heute in vielen Bereichen ihre Anwendung: Gesundheitswesen, Gastgewerbe, Glücksspiel, Landwirtschaft … die Liste ist lang. Die Technik wird einerseits dafür eingesetzt, die täglichen Prozesse zu vereinfachen und zu automatisieren, andererseits kann damit auch menschliches Fehlverhalten bis zu einem gewissen Grad kompensiert werden – denkt man an die Geschichte des Hoteliers, schlägt sich dies auch langfristig auf die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens nieder. Der Einsatz von RFID ermöglicht Abläufe, die mit herkömmlichen Identifikationssystemen nicht mehr realisierbar wären. Das hilft, die Effizienz zu erhöhen, da Daten schon auf größere Distanz ohne direkten Sichtkontakt ausgelesen werden können. „Die Anwendungen funktionieren in Echtzeit. Die Technik schafft eine größere Reichweite, Schnelligkeit und auf Dauer auch eine Kostenersparnis, da vieles auch automatisiert werden kann“, sieht Frosch die zukünftigen Chancen. Angst vor der Digitalisierung ist hier nicht zu spüren, oder davor, dass automatisierte Prozesse bald mechanische ersetzen werden. „KundInnen kommen mit einem konkreten Wunsch zu uns. Dieser lässt sich entweder mit bestehenden Mitteln umsetzen oder er muss erst von der Pike auf entwickelt werden“, so Reinhold Frosch, Managing Director. Die Exportquote des Unternehmens beträgt über 95 Prozent. Um konkurrenzfähig zu bleiben und neue Technologien voranzubringen, investiert die Firma den Großteil des Gewinns in die eigene Forschung und Entwicklung. Man darf gespannt sein, was in Zukunft mit dieser Technologie buchstäblich noch in Berührung kommt.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.freaquent.com