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Waldbär des VI.   Lebenslauf:
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"Waldbär der VI." kam im Frühjahr zur Welt,   genau in der Mitte des letzen Jahrhunderts des letzten Jahrtausends, am Südhang des Karwendel Gebirges, dort, wo es zum niedrigsten Paß über den Alpenhauptkamm geht.

Dort wuchs er auf, spielte, lernte, was man so zu lernen hat um ein echter Waldbär zu werden, an der Seite seines Freundes,
den man als Nachtigallen-Hähnchen bezeichnen konnte.

Nach 8 Sommern, als seine Familie mehr als 300 km weiter nach Norden zog, wo es ergiebigere Versorgungsgebiete gab, war er natürlich mit dabei.
Zwei Olympiaden später, als sie alle Heimweh hatten, wechselten sie zurück in die Alpen, in die Nähe der schweizer Zentralalpen, wo es Berge und Wälder gab
und wo gerade ein großer künstlicher See im Entstehen war.

Die Rundreise schloß sich mit dem dritten, dem Schritt zurück zum Ursprungsort. Dort reifte der VI. Waldbär an Wissen, Erfahrung und Männlichkeit.
Als er erwachsen wurde war das gerade in jener glücklichen Zeit der so sehr befreienden 68-er Jahre.

Er fand ein Weibchen, das ihm 3 Mal gesunden, kräftigen Nachwuchs zur Welt brachte.
Leider verstarb das Weibchen, als der Nachwuchs gerade eben daran ging, selbst erwachsen zu werden.
Der Waldbär versorgte seine Jungen weiter bis diese, alt und ausgebildet genug waren um ihrer eigenen zu Wege gehen.

In jungen Jahren sind Waldbären sehr sozial ausgerichtet. Deshalb machte es dem VI. Waldbären Spaß, erschöpfte Hominiden
mit Möglichkeiten zur Erholung zu versorgen und damit auch für den Lebensunterhalt seines Weibchens, der Jungen und sich selbst zu sorgen.
Er blieb bei dieser Tätigkeit mehr als 4 x 10 Jahre, ohne den Spaß daran zu verlieren.

Nachdem die Hominiden grundsätzlich zu Unersättlichkeit tendieren, was dem Waldbären nicht behagt, und bedenkenlos jeden Ast absägen,
auf dem sie sitzen, begann der VI. Waldbär, sich von ihnen abzuwenden und sich in ruhige Nischen zurück zu ziehen, dorthin, wo es für die Hominiden
nix zu holen gibt:
Da, wo es Tümpel und Stauden gibt, trockene Steinhalden, wo hartes Gras, Moos, Flechten und Bärlapp wachsen,
wo totes Holz herumliegt, aus dem Trameten wachsen -- dort findet er´s schön!

Eines Tages fand er Pflanzen, die es dort, wo sie wuchsen, eigentlich nicht gibt, oder zumindest nicht geben sollte.
Er zeigte sie einer Waldbärin, die zufällig des Weges kam. Das gefiel ihr sehr.
Seitdem streifen die beiden gemeinsam durch die "unbrauchbaren" Gebiete und erfreuen sich der Vielfalt, der Menge und der Schönheit der Lebewesen.

Und wenn sie nicht gestorben sind (oder es keine derartigen Nischen mehr gibt) dann streifen sie noch heute!


Ehrenamtliche Mitarbeit am Austria-Forum als Mitglied des Editorial Boards#

Waldbär VI hat dem Austria-Forum viele Bilder zur Vefügng geseltl, die man hier nich getrennt ausweisen kann. Aber er hat auch schöne und originelle Angebote aufbereitet, wie z.B.

Bildsammlungen#

Anderes#