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Der schmerzliche Verlust einer der prägenden Persönlichkeiten der österreichischen jüngeren Geschichte stürzte im Jahre 1957 eine ganze Nation in Trauer. Theodor Körner spielte nicht nur eine Schlüsselrolle in der Entwicklung der Ersten Republik, er war auch an der Wiedergeburt Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg wesentlich beteiligt. Nachdem sich Mitte April 1945 die provisorische Regierung Renner konstituierte, wurde Körner von seinen Parteifreunden (SPÖ) im Einvernehmen mit den anderen zugelassenen Parteien zum Bürgermeister von Wien vorgeschlagen. Diese Berufung wurde im November 1945 nach den ersten Wahlen von der neu konstituierten Gemeindevertretung einstimmig bestätigt. Nach dem Tod seines großen Freundes Dr. Karl Renner wählte ihn am 27. Mai 1951 das österreichische Volk - zum erstenmal in direkter und geheimer Wahl- zum Bundespräsidenten. Seine Mehrheit im zweiten Wahlgang betrug fast 200.000 Stimmen. Das Schicksal hatte ihm vergönnt, Verkünder der endgültigen Freiheit seines geliebten Heimatlandes zu werden, denn der Staatsvertrag aus dem Jahre 1955 trägt die Unterschrift Theodor Körners.