250 Jahre Albertina - Große Kunst für alle#
Sondermarke#
Vor 250 Jahren wurde die Albertina in Wien gegründet, die heute eine der weltweit bedeutendsten grafischen Sammlungen beherbergt.
Die Albertina Kunstsammlung geht auf Erzherzogin Marie Christine, eine Tochter Maria Theresias, und ihren Ehemann Herzog Albert von Sachsen-Teschen zurück. Beide waren ausgesprochen kunstsinnig, und die großzügige Mitgift, die Marie Christine in die Ehe brachte, ermöglichte dem Paar das systematische Sammeln von grafischen Blättern und Zeichnungen, die im Sinne der Aufklärung einen lehrreichen Überblick über die Entwicklung der Kunst bieten sollten. Am 4. Juli 1776 wurde die Albertina gegründet, ihren Platz fand sie später in den Prunkräumen des Palais Erzherzog Albrecht an der Augustinerbastei. Eine von Jakob Alt geschaffene Ansicht des Palais aus 1816 ist auf der Briefmarke zu sehen, ergänzt durch einen stilisierten roten „Dürer-Hasen“, das wohl berühmteste Werk der Sammlung der Albertina. Nach dem Ende der Monarchie wurde die Albertina eine staatliche Institution. Heute zählen zu ihr auch die Albertina Modern am Karlsplatz sowie die Albertina Klosterneuburg.
Die Bestände der Albertina wurden seit jeher auch mit jeweils zeitgenössischen Kunstwerken kontinuierlich erweitert. 1920 übernahm das Museum die Kupferstiche aus der ehemaligen kaiserlichen Hofbibliothek. Neben Grafiken beherbergt es heute auch Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Architekturzeichnungen. In der Schausammlung Monet bis Picasso werden Werke der Klassischen Moderne vom französischen Impressionismus bis zum Expressionismus aus der Dauerleihgabe Sammlung Batliner gezeigt.

