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Angela Eisenköck – Fragments 44 - Die Ästhetik der Vergänglichkeit#

Sondermarke#

Briefmarke, Angela Eisenköck – Fragments 44
© Österreichische Post

Briefmarke, Angela Eisenköck – Fragments 44
© Österreichische Post

Eine weitere Briefmarke aus der Serie „Kunst aus Österreich“ zeigt ein Bildnis der Künstlerin Angela Eisenköck aus ihrer Werkserie „Fragments“. Angela Eisenköck wurde in Gumpoldskirchen geboren. Sie studierte Architektur an der Technischen Universität in Graz und arbeitete lange Zeit in Grazer Architekturbüros. Noch heute ist sie in dieser Stadt als Künstlerin und Feldenkrais-Lehrerin tätig.

Künstlerisches Schaffen war schon früh ihre Leidenschaft, die sie anfangs in der Porträtmalerei auslebte. Ab 2018 veränderten sich ihre Motive und ihre Technik mit der Serie „Fragments“, in der die Natur mit ihren faszinierenden Formen von Blüten und Blättern, aber vor allem auch mit ihrer Vergänglichkeit in den Fokus ihrer Arbeiten rückte. Auch das Briefmarkenmotiv „Fragments 44“ stammt aus dieser Serie, für diese 160 mal 180 Zentimeter große Arbeit wurden Pastell, Kohle und Acryl verwendet. In einem aufwendigen Transformationsprozess bearbeitete Angela Eisenköck dabei die ursprüngliche Fotografie einer verblühten Pflanze in mehreren Schritten und übertrug sie dann auf die Leinwand. Durch weitere Bearbeitungen in vielen Schichten auf der Leinwand entwickelte sie das Bild laufend weiter und Vergangenes erhielt schließlich eine neue Aussage und Identität. So entstand letztlich kein Abbild der Natur, sondern ein vollkommen eigenständiges neues Bild, das jedoch in seinen feinen Details und filigranen Formen immer noch an eine imaginäre, fast geisterhafte Pflanze erinnert.