Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht vollkommen anonym nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. ACHTUNG: Wir können an Sie nur eine Antwort senden, wenn Sie ihre Mail Adresse mitschicken, die wir sonst nicht kennen!
unbekannter Gast

Wiener Pauke#

Sondermarke#

Briefmarke, Wiener Pauke
© Österreichische Post

Briefmarke, Wiener Pauke
© Österreichische Post

Die majestätische Wiener Pauke ist das letzte Instrument, das in der damit zu Ende gehenden Serie „Musikland Österreich“ vorgestellt wird.

Das Besondere an der Wiener Pauke ist der Mechanismus für ihre Stimmung: Im Gegensatz zu herkömmlichen Pauken, die mit Pedalen gestimmt werden, ist sie eine Handkurbelpauke. Dabei wird nicht wie sonst das Fell, sondern der Kessel der Pauke bewegt. Zudem ist sie immer mit Ziegenpergament bespannt, nicht mit Kunstfell. Die Wiener Pauke wurde von Hans Schnellar (1865–1945), einem Pauker der Wiener Philharmoniker, konstruiert, seine Bauweise wurde von seinen Nachfolgern bei den Philharmonikern weiterentwickelt. Wiener Pauken werden in den meisten namhaften Orchestern des Landes eingesetzt. Das Musikstück zur Wiener Pauke ist Gustav Mahlers 7. Sinfonie, 5. Satz: Rondo-Finale, in deren Solopart zu Beginn eine tiefe Kesselpauke zu hören ist.