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Burgruine Eppenstein#

Bezirkshauptmannschaft: Judenburg Judenburg

Gemeinde: Eppenstein Eppenstein

Katastralgemeinde: Mühldorf Muehldorf



Burg Eppenstein, Vischers Topographia Ducatus Styriae 1681
Burg Eppenstein
Foto: Vischers Topographia Ducatus Styriae 1681

Erhalten sind das unregelmäßige Fünfeck der Ringburg, ein tiefer gelegenes Wohngebäude aus dem 14. Jh. mit Doppelkapelle und gotischen Fenstern, ein Burgtor im Westen, ein Mauerring der Vorburg mit einer Pforte im Osten.

Die weithin sichtbare Burgruine wurde 1160 im Besitz der Traungauer urk. erwähnt. Urspr. war sie im Besitz der nach der Burg benannten, 1122 ausgestorbenen Markgrafen. Weitere Besitzer waren die Kärntner Herzöge, die Saurau, die Colloredo, die Nádasdy, die Sessler.

1437 wurde mit dem gotischen Umbau begonnen, weitere Ausbauten erfolgten im späten 15. Jh. Im 16. Jh. wurde Burg Eppenstein durch Brand und Erdbeben stark beschädigt. Seit dem 17. Jh. ist der Bau bereits Ruine.


Eigentümer
Fam. Schwarz

Weiterführendes#




Der Text und die Literaturangaben sind aus dem Buch 'Österreichisches Burgenlexikon - Schlösser, Burgen und Ruinen' (1991) von Georg Clam Martinic übernommen.

Literatur#

  • Baravalle, Robert Burgen und Schlösser der Steiermark, Graz 1961, Seite 246ff;
  • Dehio Steiermark Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Steiermark (ohne Graz), bearb. von Kurt Woisetschläger und Peter Krenn, Wien 1982, Seite 89f