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Nach 1918
Diskurse des Kalten Krieges - Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
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Leben gerettet haben, bestreiten sie das Abenteuer, den Großvater aus den Fängen des kommunistischen Regimes zu befreien, unter dem er in Armut und Unfreiheit lebt. Der Roman wurde von der österreichischen Literaturkritik vielfach bemerkt und rezensiert. Im Tagebuch wurde der Roman negativ aufgenommen. Kurt Partner sah das Buch als verantwortungslos sowie als Hetze und Verleumdung gegen die ungarische Volksdemo- kratie. Er appellierte an das österreichische Unterrichtsministerium, nicht tatenlos zuzu- sehen, „wie ein Autor gegen die Demokratie sündigt“. 1955 erhielt Keller den Peter-Rosegger-Preis, 1961 wurde er zum Professor h.c. ernannt, 1975 wurde ihm das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Graz verliehen, 1976 war er für die Sektion über Literatur der Jahre 1938–1945 auf der Steiermärkischen Landesausstellung zuständig. Quellen: Paul Anton Keller: Tiergeschichten. Gütersloh: Bertelsmann 1948. Ders.: Gast der Erde. Graz: Leykam1957. Ders.: Geliebte Gefährten. Wien: Amandus 1960. Ders.: Dreigestirn. Josef Weinheber, Max Mell, Josef Friedrich Perkonig. Begegnungen, Erinnerun- gen. Maria-Rain: Petrei 1963. Robert Mühlher: Der Peter-Rosegger-Preis des Landes Steiermark und seine Träger (1955–1967). In: Gernot  D. Hasiba, Berthold Sutter (Red.): Die Steiermark. Land Leute, Leistung. 2. Aufl. Graz: Steiermärk. Landesregierung [u.a.] 1971, S. 701f. Bernhard Josef Ortner: Paul Anton Keller. Leben und Werk. Graz: Diss 1979. Kurt Partner: Pflege der Jugendbücher. In: Tagebuch 11 (1956) H. 24, 15.12.1956, S. 4. Sabine Rupp: Die Lebensgeschichte des Autors Paul Anton Keller – Ein endlos geflochtenes Band. In: Friedrich Bouvier, Helfried Valentinitsch (Red.): Graz 1945. Historisches Jahrbuch der Stadt Graz. Bd.  25. Graz: Stadt Graz 1994, S.  457–471. Berthold Sutter (Red.): Die Steiermark. Land, Leute, Leistung. 2. Aufl. Graz: Steiermärkische Lan- desregierung 1971, S.  701  f. Claudia Wagner: Die Zentralkommission zur Bekämpfung der NS-Literatur. Literaturreinigung auf Österreichisch. Wien: Dipl.-Arb. 2005. Franz Kreuzer geboren am 18.1.1929 (Wien), gestorben am 14. April 2015 (Wien). Franz Kreuzer wuchs in einer Wiener Arbeiterfamilie auf. Er begann 1947 als journalistischer Mitarbeiter der sozialdemokratischen Arbeiter-Zeitung (AZ) in Wien zu arbeiten und trat im selben Jahr der SPÖ bei. Schon während dieser Tätigkeit schrieb er kritische Artikel über die sowjetische Besatzungsmacht in Österreich. 1956 erschien sein Roman Die schwarze Son- ne. Ein Tatsachenroman vom Menschenraub im sozialdemokratischen Verlag der Wiener Volksbuchhandlung. Der Roman beschäftigte sich in Bezug auf einen realen Fall mit dem Menschenraub seitens der sowjetischen Besatzungsmacht. Ab 1961 war Kreuzer Chefre- dakteur der AZ. 1967 wechselte er zum ORF, wo er ab 1974 Fernsehintendant ebenso wie Mitbegründer der Diskussionssendung „Club  2“ war. Viele der Gespräche, die er mit 641Autorinnen- und Autorenlexikon
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Diskurse des Kalten Krieges Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Title
Diskurse des Kalten Krieges
Subtitle
Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2017
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20380-3
Size
15.9 x 24.0 cm
Pages
742
Categories
Geschichte Nach 1918
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