Burggrafenamt (Bezirksgemeinschaft)

Südtirol mit der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt in Grün
Gemeinden des Burggrafenamtes

Die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt (italienisch Comunità comprensoriale Burgraviato) wurde 1971 gegründet. Ursprünglich umfasste die Bezirksgemeinschaft 23 Gemeinden, 1973 traten noch die Gemeinden Partschins, Plaus und Naturns bei und 1986 schließlich die Stadt Meran. Die 26 Gemeinden (St. Felix und Unsere Liebe Frau im Walde fusionierten 1974) erstrecken sich auf einem Gebiet von 1.101 km² mit rund 100.000 Einwohnern (Stand 2014)[1] im eigentlichen Burggrafenamt sowie in angrenzenden Gebieten wie am Deutschnonsberg und im unteren Vinschgau. Hauptstadt ist Meran.

Bei der Volkszählung gaben rund 77% der Einwohner des Burggrafenamts an, Deutsch als Umgangssprache zu verwenden. Rund 22,69% waren italienischsprachig, die meisten davon leben in Meran. Außerhalb von Meran waren im Burggrafenamt 6% italienischsprachig.[2]

Die Gemeinden der Bezirksgemeinschaft sind:

  1. Algund,
  2. Burgstall,
  3. Gargazon,
  4. Hafling,
  5. Kuens,
  6. Lana,
  7. Laurein,
  8. Marling,
  9. Meran,
  10. Moos,
  11. Nals,
  12. Naturns,
  13. Partschins,
  14. Plaus,
  15. Proveis,
  16. Riffian,
  17. St. Leonhard,
  18. St. Martin,
  19. St. Pankraz,
  20. Schenna,
  21. Tirol,
  22. Tisens,
  23. Tscherms,
  24. Ulten,
  25. Unsere Liebe Frau im Walde-St. Felix und
  26. Vöran.

Meraner Land

Die Tourismusvereine der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt haben sich mit dem Tourismusverein Schnalstal zur Ferienregion Meraner Land zusammengeschlossen.[3]

Einzelnachweise

  1. Demografisches Handbuch für Südtirol 2014. Landesinstitut für Statistik (Astat), abgerufen am 16. Januar 2015 (PDF-Datei).
  2. Demografisches Handbuch für Südtirol 2014. Landesinstitut für Statistik (Astat), abgerufen am 16. Januar 2015 (PDF-Datei).
  3. * Offizielle Website der Ferienregion Meraner Land

Weblinks

 Commons: Burggrafenamt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien